ERP-Einführung

Bald ist es geschafft! Nur noch eben das neue ERP-System einführen und dann sind in kurzer Zeit alle angestrebten Vorteile realisiert. Die Einführung gelingt nur, wenn die erheblichen Risiken, nicht nur in zeitlicher Hinsicht und bezogen auf die Kosten, sondern vor allem inhaltlich frühzeitig erkannt und angemessen behandelt werden. Es kommt beispielsweise auch auf den richtigen Projektleiter und das richtige Projektteam an – intern wie extern. In den folgenden Beiträgen lesen Sie, wie Sie Stammdaten richtig übernehmen, welche Einführungsreihenfolge sich in Projekten bewährt hat, wie Sie die Kommunikation guter Nachrichten steuern und vieles mehr.

ERP-Einführung

Interview: Erfolgreiche ERP-Projekte bei KMU

Interview: Erfolgreiche ERP-Projekte bei KMU

Züchtet auch die Bremer CVS Ingenieurgesellschaft mbH, Hersteller des ALPHAPLAN ERP, „schwarze Schwäne“? Rede und Antwort zu dieser auf den ersten Blick etwas seltsamen Frage stehen Andreas Behrmann, Geschäftsführer ALPHAPLAN, Jörg Rieke, Consulting- und Projektoffice-Leiter, und Michael Krutzke, Marketingleiter. Andreas Behrmann (AB): Geflügelzucht ist nicht unsere Branche und der schwarze Schwan nicht unser Wappentier. Doch zum ernsten Kern des Themas: Der „black swan“ wurde von einem Finanzmathematiker definiert als „ein seltenes und unvorhersehbares Ereignis, das eine unverhältnismäßig große negative Wirkung hervorruft“. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde übrigens mit 0,7 Prozent berechnet. Das ist doch schon mal beruhigend … oder etwa nicht? Das klingt eher nach „nicht“ … Michael Krutzke (MK): Richtig. McKinsey und die Saïd Business School der University of Oxford nutzten dieses Schwanenbild für Projekte, deren Budget-Rahmen um ...
Internationaler Projektsteckbrief

Internationaler Projektsteckbrief

Die sich bereits seit vielen Jahren im Einsatz befindliche Lagersteuerungssoftware der XOX GmbH war dem Wachstum und den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Im Rahmen der INTEGRA®-Implementierung war die Integration der mobilen Kommissionierung eine der Kernherausforderungen. Dabei galt es nicht nur diesen Bereich zu optimieren, sondern ihn auch mit den anderen Prozessen mobil zu verzahnen. Alle Materialbewegungsprozesse vom Wareneingang, über die Umlagerung im Betrieb, die Inventur bis hin zur Kommissionierung sollten möglichst automatisiert erfolgen. Geschäftsführung ORGA-SOFT GmbH: Günther Kehl, Matthias Kehl, Helmut Brunner (v. l) Der operative Teil des Projektes startete mit der Datenübernahme. Es folgten Schulungen der verschiedenen Anwendergruppen anhand eines Prototypen. Dieser wurde in der Folgezeit mit den Anforderungen von XOX in einer inkrementellen Vorgehensweise immer weiter verbessert. Nach einer Lagerbestandsaufnahme wurde die neue Gesamtlösung ...
Lastenheft und Pflichtenheft

Lastenheft und Pflichtenheft

Der Schlüssel für den Erfolg der ERP-Auswahl
Der wichtigste Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg bei der Einführung eines neuen ERP-Systems entscheidet, ist die Ausarbeitung eines präzisen und detaillierten Lastenheftes des Unternehmens und des mit dem ausgewählten Anbieter verabschiedete Pflichtenheftes. Wird dies versäumt, so kommt es meist zu Missverständnissen bei der Anpassung sowie Implementierung und kann damit in der Folge Zeitverzögerungen und Kostenerhöhungen auslösen. In diesem Beitrag soll der Weg zur Erstellung eines Lastenheftes aufgezeigt werden. Bei der Auswahl eines neuen ERP-Systems ergeben sich folgende bekannte Phasen: Prozessaufnahme mit Erstellung des detaillierten Lastenheftes, Ausschreibung des Projektes auf Basis des Lastenheftes, Auswahl eines Anbieters, Erarbeitung des Pflichtenheftes im Rahmen einer Feinkonzeptphase und Vertragsprüfung. Ein Lastenheft beschreibt die funktionalen Anforderungen, Erwartungen und Wünsche an ein geplantes Produkt (Fachkonzept). In der ...
Erfolgreiche ERP-Einführung bei der Procoin GmbH

Erfolgreiche ERP-Einführung bei der Procoin GmbH

Das international tätige Unternehmen Procoin wurde im Jahr 1998 gegründet. Es entwickelt und vertreibt die meist verkauften Banknotenzähler Europas. Aufgrund des Unternehmenswachstums und des internationalen Ausbaus des Vertriebsnetzwerkes auf über 50 Länder suchte Procoin nach einer neuen ERP-Lösung, die die gestiegenen Anforderungen abdecken konnte. ​ Die bestehende Altlösung von Procoin basierte auf einem typischen Partnermodell. Individualanpassungen umzusetzen war bisher umständlich sowie kostenintensiv und auch der direkte Kontakt zu Entwicklern war kaum möglich. Dem Geschäftsführer der Procoin GmbH, Herrn Nau, war es daher besonders wichtig, dass benötigte Anpassungen individuell und leicht mit dem Anbieter umsetzbar sind. Aus diesem Grund hat sich Procoin bewusst für einen Anbieter entschieden, der auch entsprechenden Support für die eigene Lösung bietet. emis – CRM und Warenwirtschaft in einem Paket Die ERP-Lösung emis des mittelständischen ERP-Anbieters ...
Service-Management-Software im Zeitalter der Digitalisierung

Service-Management-Software im Zeitalter der Digitalisierung

Die Digitalisierung ermöglicht dem Service verbesserte Prozesse und eröffnet ihm neue Umsatzpotenziale – sie konfrontiert ihn aber auch mit steigenden Erwartungen. Um Unternehmen bei der Digitalisierung ihres Service optimal zu unterstützen, muss eine Software für das Service-Management einige wesentliche Voraussetzungen erfüllen. War der Service in der Vergangenheit meist ein notwendiges Übel, hat sich das heute grundlegend geändert. Da in vielen Branchen die Margen in der Produktion signifikant gesunken sind, rücken die großen Potenziale des After Sales Service immer stärker in den Fokus. Die Digitale Transformation verleiht dem Service nun einen weiteren nachhaltigen Schub, indem sie es den Unternehmen ermöglicht, Services zu automatisieren, bessere Services zu erbringen und sogar ganz neue Services anzubieten – und dadurch neue Umsätze zu generieren. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung im Service aber auch neue Anforderungen mit sich. Kunden und Partner, aber ...
Digitale Transformation

Digitale Transformation

Im Kontext zunehmender Digitalisierung erhält das Thema Stammdatenmanagement eine ganz neue Bedeutung. Die Erwartung der Kunden hinsichtlich digitaler, mobiler Abwicklung von Geschäftstransaktionen, die Digitalisierung von Produkten und Services verbunden mit einer zunehmenden globalen Vernetzung zwischen Geschäftspartnern der Supply Chain bedürfen neuer Daten- und Informationsmodelle. Die Stammdaten bilden hierbei den vertrauenswürdigen Kern, der zukünftig durch eine höhere Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Geschäftsbedingungen gekennzeichnet sein wird. Das Management der Stammdaten mit dem Ziel stetig hoher Stammdatenqualität spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Bedeutung der Daten Nur wenn Unternehmen in der Lage sind, ihre unternehmensrelevanten Informationen zu Produkten, Kunden, Lieferanten und Prozessen in der Form von Daten zu digitalisieren, werden sie in der Lage sein, diese Informationen auch innovativ zu nutzen. Hierdurch können neue ...
Data Governance

Data Governance

Gerade in Zeiten großer Turbulenz, kurzen Lieferzeiten und hoher Flexibilität ist eine gute Stammdatenbasis ein Muss für Unternehmen. In vielen Betrieben fehlt das Verständnis für diese Grundlage. Viele Firmen sehen ein Missverhältnis zwischen aufwendiger Datenpflege und Nutzung der Informationen. Doch falsche oder fehlerhafte Daten führen zu mehr Aufwand in den Analysen und erhöhen das Risiko bei Entscheidungen. Ein richtiges Stammdatenmanagement trägt zur Erhöhung der Datenqualität und somit zum nachhaltigen Unternehmenserfolg bei. Stammdaten entstehen überwiegend in den konstruktiven, planerischen und vertriebsbezogenen Unternehmensbereichen, da in diesen Bereichen überwiegend neue Daten erzeugt werden. Beispiele aus der Praxis sind beispielsweise: Materialstammdaten, Artikelstammdaten und Betriebsmittelstammdaten. Es gibt diverse Eigenschaften, die den Begriff der Stammdaten zugehörig sind. Zu diesen Eigenschaften zählen, dass die Stammdaten eine ...
Stammdatenstrategie in Unternehmensverbünden

Stammdatenstrategie in Unternehmensverbünden

Bereits die Abstimmung des Stammdatenmanagements zwischen verschiedenen Anwendungssystemen in einem Unternehmen ist keine leichte Aufgabe, etwa zwischen ERP- und CRM-System. Noch sorgfältiger sind die Aufgaben des Stammdatenmanagements hingegen in Unternehmensverbünden zu planen, um nicht vermeintliche Zugewinne an Transparenz durch erhebliche Behinderungen der Flexibilität zu erkaufen. Dieser Beitrag beschreibt die Aufgaben des Stammdatenmanagements, geht dann auf Prinzipien zur Gestaltung in Unternehmensverbünden ein und beschreibt Realisierungen anhand von Beispielen aus der Praxis. Stammdaten repräsentieren reale Geschäftsobjekte mit dem Ziel, die Prozesse mit den benötigten Daten/Informationen zu versorgen [1]. Sie bilden die fundamentale Datengrundlage einer Organisation und sind die Grundlage für effiziente Geschäftsprozesse. Daten sind als Stammdaten zu bezeichnen, wenn sie eine geringe Änderungshäufigkeit aufweisen, eindeutig nummeriert sind und das Datenvolumen ...
Stammdatenmanagement

Stammdatenmanagement

Voraussetzung für Digitalisierung und Industrie 4.0

 
Stammdaten sind ein immaterielles Wirtschaftsgut mit dem Potenzial, für seinen Besitzer nachhaltig und wiederholt betriebswirtschaftlichen Nutzen zu stiften. Die Stammdaten geben dabei einerseits Auskunft über verfügbare Potenziale für die Wertschöpfung und bieten damit die Grundlage für operative Entscheidungen, zum anderen werden sie im Rahmen einer vernetzten Logik zur automatisierten Steuerung der Wertschöpfungsprozesse genutzt. Durch ihre Transformation in ein digitales Format ist es sachlogisch, dass nur vollständige und vollkommen korrekte Stammdaten zu fehlerfreien und flüssigen Geschäftsprozessen führen. Um die Fehlerfreiheit und Vollständigkeit von Stammdaten zu garantieren, sind verbindliche Regeln und Verantwortlichkeiten im Unternehmen zu definieren und durchzusetzen. Angesichts sich permanent verschärfender Wettbewerbsbedingungen, kürzerer Innovationszyklen, wachsender Komplexität und einem hohen Druck, Wertschöpfungsprozesse immer schneller ablaufen zu ...
ERP-Einführungsstrategien

ERP-Einführungsstrategien

Zentrale Aspekte dürfen bei der Auswahl einer ERP-Einführungsstrategie in Betrieben nicht fehlen, um den Unternehmenserfolg zu garantieren. Neben der Trusted Advisory, einer Vertrauensbasis zwischen dem ERP-Anbieter und dem Kunden sowie qualifizierten Mitarbeitern beiderseits sind folgende drei Stützpfeiler für eine erfolgreiche ERP-Einführung zu beachten: Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Projektkommunikation.
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