ERP-Einführung

Bald ist es geschafft! Nur noch eben das neue ERP-System einführen und dann sind in kurzer Zeit alle angestrebten Vorteile realisiert. Die Einführung gelingt nur, wenn die erheblichen Risiken, nicht nur in zeitlicher Hinsicht und bezogen auf die Kosten, sondern vor allem inhaltlich frühzeitig erkannt und angemessen behandelt werden. Es kommt beispielsweise auch auf den richtigen Projektleiter und das richtige Projektteam an – intern wie extern. In den folgenden Beiträgen lesen Sie, wie Sie Stammdaten richtig übernehmen, welche Einführungsreihenfolge sich in Projekten bewährt hat, wie Sie die Kommunikation guter Nachrichten steuern und vieles mehr.

ERP-Einführung

Die Angst des Kunden vor dem Go-live

Die Angst des Kunden vor dem Go-live

Dr. ERPel über den Umgang mit panischen Projektleitern
Angst sollte im Geschäft nicht die Handlungen bestimmen, denkt Dr. ERPel. Die allermeisten Aktivitäten erfolgreicher Unternehmen basieren auf wohlüberlegtem Kalkül, weniger auf Furcht vor Konsequenzen. "Heulen und  Zähneklappern"Nur der Go-Live-Termin eines neuen ERP-Systems löst bei manchen Anwendern das Gefühl aus, der Weltuntergang stehe unmittelbar bevor. Doppeltes Pech, wenn sogar der Teilprojektleiter eine panische Angst vor dem Stichtag hat und nicht müde wird, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf den drohenden Untergang des Abendlandes, repräsentiert durch seine Geschäftseinheit, hinzuweisen. "Hier fehlt Meister Proper"Dr. ERPel wünscht sich in solchen Situationen einen durchgreifenden Allesreiniger wie den berühmten Meister Proper aus der Werbung. Dieser sollte dann das angstverzerrte Bewusstsein des mittleren Managers mit dem Duft frischer Zitronen fluten und so das drohende Trauma auslöschen. "Angst essen Seele auf"Das Schwierige an der ...
Wissen die ERP-Anbieter eigentlich, was sie wissen?

Wissen die ERP-Anbieter eigentlich, was sie wissen?

Dr. ERPel über den Unterschied zwischen nutzlosen und herausragenden Beratern
Bei den ERP-Anbietern gibt es Spreu und Weizen. Damit meint Dr. ERPel nicht die Software, sondern die mit der Softwareeinführung einhergehende Beratungsleistung des Softwareanbieters oder des Systemhauses. Als Spreu bezeichnet Dr. ERPel solche "Berater", die sich in der Branche, in der sie tätig sein sollen, "leider noch nicht" so gut auskennen. Damit sind sie weitgehend nutzlos. Völlig nutzlos werden sie dann, wenn sie sich auch mit der Software, dessen Zusammenspiel mit dem Geschäftsprozess sie verbessern sollen, "leider noch nicht" so gut auskennen, weil sie erst seit wenigen Monaten im Unternehmen sind. "Achtung, untauglicher Berater" Eigentlich sollte es Warnschilder für derartige Berater-Spreu geben. Zumindest ein sehr kräftiger Abschlag auf den Tagessatz wäre angemessen. Dr. ERPel schlägt hier 150 % vor. Damit würde der Softwareanbieter die Ausbildung des Spreu-Beraters beim Kunden mit einem halben Tagessatz Rabatt fördern - ideal, aber leider in der Praxis ...
Sind das Berater oder kann das weg?

Sind das Berater oder kann das weg?

Dr. ERPel und der Fehler im System
Dr. ERPel muss Ihnen an dieser Stelle ein bisher sorgfältig gehütetes Geheimnis offenbaren. Obwohl er sich für einen der besten Kenner des deutschsprachigen ERP-Marktes hält, wird Sie das folgende Bekenntnis erschüttern: "Ich habe mich geirrt" Ja, es ist passiert. Dr. ERPel ist einer Fehleinschätzung erlegen. Worum ging es? Dr. ERPel schaute wieder einmal bei der Auswahl eines ERP-Systems zu und betrachtete wohlgefällig den großen international tätigen Anbieter. ERPel sprach sich dafür aus, das Projekt mit dem Anbieter selbst durchzuführen und nicht etwa eines der sehr pfiffigen und tüchtigen, aber doch etwas kleineren deutschen Systemhäuser zu beauftragen. DAS WAR EIN FEHLER! Stundenzettel konnten sie ausfüllen  Im Laufe des Projektes zeigte sich, was die allermeisten der direkt vom Anbieter entsandten Berater konnten: ihre beim Kunden verbrachten Stunden korrekt zu erfassen. Eines konnten sie leider gar nicht: die Anforderungen des Kunden in ...
Digitale Transformation von Unternehmen

Digitale Transformation von Unternehmen

Dr. Tim Jeske ist wissenschaftlicher Experte des ifaa zu den Themen Industrie 4.0 und Produktions- und Prozessoptimierung.   Wie würden Sie den Begriff „Digitale Transformation“ erklären? Der zunehmende Einsatz digitaler Technologien in Unternehmen führt zu vielseitigen Veränderungen in Informations- und Kommunikationsprozessen. Informationen werden sehr schnell verfügbar und teilweise in Echtzeit nutzbar. In der Folge lassen sich auch zugehörige Prozesse weiterentwickeln oder neu gestalten. Gleichermaßen können Produkte weiterentwickelt und um datenbasierte Zusatzleistungen ergänzt werden. Dies kann dazu führen, dass Geschäftsmodelle abgelöst, weiterentwickelt oder neu entworfen werden. Der Einsatz digitaler Technologien und der damit verbundene Veränderungsprozess betrifft daher langfristig die gesamte Organisation und wird deshalb als digitaler Transformationsprozess bezeichnet. Im industriellen Umfeld werden diese Veränderungen auch als Wandel zur Industrie ...
Software mit perfekten Anlagen

Software mit perfekten Anlagen

Die Siloanlagen Achberg GmbH & Co. KG baut auf KUMAVISION ERP für die Fertigungsindustrie

 
Wo sie stehen, könnte man sie für glänzende Edelstahl-Skulpturen halten: Die Produkte der Siloanlagen Achberg GmbH & Co. KG. Das Unternehmen stellt Lagerbehälter und Rohrleitungssysteme zur Lagerung und Förderung von Kunststoffgranulaten her. Silos, Kleinbehälter, Rohrstücke, Verbindungselemente: Es sind viele Komponenten, die für einen reibungslosen Transport der Kunststoffgranulate sorgen. Für einen ebenso flüssigen Ablauf der Unternehmensprozesse sorgt indessen die ERP-Lösung für die Industrie von KUMAVISION auf Basis Microsoft Dynamics NAV. Anlagenbau ist eine komplexe Angelegenheit. Zur richtigen Herausforderung wird er aber für das ERP-System, wenn die Fertigungstiefe so hoch ist, wie bei Siloanlagen Achberg, die mit 55 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von 16 Millionen Euro erwirtschaftet hat. „Die allermeisten Komponenten produzieren wir selbst – und das sind sehr viele verschiedene“, erklärt Geschäftsführer Gerd Maass. Hinzu kommen der ...
Strategien für die Digitalisierung in ERP-Projekten

Strategien für die Digitalisierung in ERP-Projekten

ERP-Projekte und Projekte zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen stehen in vielen Unternehmen nebeneinander auf der Agenda. Die Ziele der Projekte liegen nicht weit auseinander, in der Methodik unterscheiden sie sich jedoch deutlich. Eine Kombination von beiden kann Synergieeffekte bringen, die ERP-Implementierung vereinfachen und die Umsetzung der digitalen Strategie beschleunigen. Die Erwartungen an Digitalisierung und Industrie 4.0 in Unternehmen sind hoch: Effizienzsteigerung der Supply Chain, der Auftragsabwicklung, der Maschinenvernetzung und des gesamten Shopfloor Managements [1]. Entsprechend ambitioniert werden Projekte begonnen. Das Projektteam kann mit hohen Freiheitsgraden zwischen Tools und Technologien wählen und setzt in der Regel agile Methoden ein, um schnell erste Ergebnisse zu liefern. Mit den Schlagworten digitaler Wandel und Disruption lassen sich etablierte Standards durch neue ersetzen, moderne Technologien wie Cloud Angebote oder IoT-Connectoren werden ...
Wenn ERP-Anbieter nicht mehr weiter wissen…

Wenn ERP-Anbieter nicht mehr weiter wissen…

Dr. ERPel über fehlende Anschlüsse zur Digitalisierung
Die digitale Transformation erfasst alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Naja, fast alle. Am Flughafen von Linz (Österreich) ist der Bordkartenleser für den Zutritt zur Vielflieger-Lounge nach der Sicherheitskontrolle außer Betrieb. Dafür soll man sich dann eine Plastikmünze holen, um Eintritt zu erhalten; allerdings am Check-in, also vor der Sicherheitskontrolle. Die Alpenbewohner haben das clever gelöst. So vermeiden sie unnötigen Komfort, der doch nur verweichlicht. „Österreich kämpft aktiv gegen die Digitalisierung“ Auch einige ERP-Anbieter haben so ihre Probleme mit aktuellen Themen. Neulich war Dr. ERPel bei einem Kunststoffspritzgussunternehmen, das immerhin über mehr als 40 Maschinen verfügt. Auch dieser Spritzgießer steht unter dem Druck des Marktes und so fragte der Geschäftsführer seinen ERP-Anbieter nach Hinweisen, wie er in seinem Betrieb Industrie 4.0 einführen könne. „Der Anbieter schaute ihn mit leeren, weit aufgerissenen Augen an“ ...
Der Medizintechnik-Fertiger Bentley setzt auf KUMAVISION ERP

Der Medizintechnik-Fertiger Bentley setzt auf KUMAVISION ERP


Total Quality
Die Bentley Innomed GmbH hat sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von innovativen Stents und anderen Produkten für die minimal-invasive Behandlung von Gefäßleiden weltweit einen Namen gemacht. Der Medizintechnik-Fertiger aus Hechingen ist bereits in mehreren europäischen Ländern Marktführer und mit einem internationalen Netzwerk von Distributoren in mehr als 65 Ländern vertreten. Die auf Microsoft Dynamics NAV basierende ERP-Branchenlösung von KUMAVISION begleitet und fördert das rasante Unternehmenswachstum Die ERP-Branchensoftware von KUMAVISION ist bereits bei anderen Unternehmen der LS medcap-Gruppe erfolgreich im Einsatz. Dennoch war die Entscheidung, KUMAVISION auch bei Bentley einzuführen, kein reiner Selbstläufer: „Ausschlaggebend waren die durchgängige Abbildung des Qualitätsmanagements und das Wissen, dass wir mit der Software schon heute die Grundlage für die Zukunft legen“, berichtet Rainer Müller, Leiter IT / ERP bei LS medcap. Effizient ...
Dr. ERPEL und der IT-Leiter des Grauens

Dr. ERPEL und der IT-Leiter des Grauens

Ein Horrorstück aus dem Büroalltag
Irgendwie sind viele IT-Leiter doch inzwischen zu natürlichen Feinden des Fortschritts geworden. Kaum jemand mag noch diese klobigen, mit billigen Plastik umhüllten Notebooks und die unglaublich langsamen Betriebssysteme – nur diese IT-Leiter verteidigen alles Bestehende mit Zähnen und Klauen - normalerweise jedenfalls. „Der Mann verbarg Ahnungslosigkeit hinter hektischer Aktivität“ So einem echt grauenvollen IT-Leiter ist Dr. ERPel neulich erst wieder begegnet. Er hockt seit über 15 Jahren in seinem Büro, ist mit der Eigentümerfamilie gut befreundet und hat drei Jahre lang vergeblich, aber auch nicht sehr systematisch nach einem neuen ERP-System gefahndet. Kein Wunder, denn Anforderungen, gar systematisch zusammengestellt, gab es nicht. Bewertet wurde nach Gutsherrenart „keine gute Chemie“ und so sicherte der Mann sich seine Existenz. Irgendwann schwante den Eigentümern doch, das eine Software von vor 1990 nicht der beste Weg sein könne und ließ einen ...
TimeLine ERP-Systeme

TimeLine ERP-Systeme

Die flexiblen Komplettlösungen für den industriellen Mittelstand.
Die Stärken liegen in der Spezialisierung auf die Industrie, den Branchenkenntnissen in den Nischenmärkten, dem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis der ERP-Systeme und der innovativen Customizing-Plattform TimeLine-Developer.
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