Fertigung

In der Fertigung steht die gleichzeitige Optimierung von Kapazitäten, Material und Terminen im Vordergrund. Zusätzlich müssen von den ERP-System Fragen der Lieferkettentransparenz beantwortet werden. Insbesondere die umfangreichen Planungsanforderungen machen ERP-Systeme für die Fertigung eines der interessantesten Anwendungsgebiete für KI. 

Die Transformation zur Smart Factory

Die Transformation zur Smart Factory

Für Fertigungsunternehmen bedeutet Digitale Transformation vor allem die Umwandlung in eine Smart Factory. In einer intelligenten Fabrik – so das Ziel – passen sich dann miteinander vernetzte Roboter, Geräte und Maschinen autonom an neue Anforderungen an und organisieren selbstständig ganze Produktionsprozesse. Für die meisten Fertigungsunternehmen liegt das allerdings noch in weiter Ferne. Im folgenden Beitrag wird erläutert, wie dieses Ziel möglichst schnell und zielgerichtet erreicht werden kann. „Business First”- Ansatz verfolgen. Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Projektmanager dürfen eine Smart-Factory-Initiative nicht einfach nur angehen, um Kunden oder Investoren sagen zu können, dass jetzt digitalisiert wird. Stattdessen sollte es sich immer um einen konkreten Geschäftsnutzen handeln – sei es, bessere Ergebnisse zu erzielen, das eigene Business zukunftsfähig zu machen oder mehr Wert aus den Produktionsanlagen und dem kompletten Ecosystem zu ...
Planungsprozesse in Wertschöpfungsketten

Planungsprozesse in Wertschöpfungsketten

Advanced Planning Systeme sind ein Schlüsselelement, wenn es darum geht, das eigene Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und aus Daten Mehrwert zu schaffen. Dennoch helfen isolierte Softwareprojekte nicht bei der digitalen Transformation. Sie müssen in übergeordnete Projekte zur Verbesserung der Planungsqualität eingebettet werden. Einen solchen Ansatz verfolgt das FIR mit der Adaption des 3PhasenKonzepts auf APS-Systeme. Der Weg zum datenbasierten Unternehmen ist steinig. Ein Unternehmen, das Entscheidungen stets fundiert trifft, gleichzeitig aber agil handelt und Kundenwünsche in kürzester Zeit erfüllen kann - dies ist eine Vision, die im Zuge von Industrie 4.0 allgegenwärtig ist. Und während Advanced Planning and Scheduling Systeme (APS-Systeme) bereits seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt sind, verleihen zwei Aspekte der Akzeptanz dieser Systeme einen deutlichen Schub: die Bereitschaft von Unternehmen zur intensiven Auseinandersetzung mit eigenen Daten einerseits ...
B2B-Studie Internet der Dinge

B2B-Studie Internet der Dinge

Das „Internet der Dinge“ (im Englischen Internet of Things, kurz IoT) stellt ein neues, disruptives Paradigma der drahtlosen Vernetzung zwischen einer Vielzahl von Objekten mit dem Internet dar. Es zielt auf die digitale Durchdringung vieler Aspekte des Wirtschaftslebens sowie auf die direkte Verbindung physischer Objekte mit Informationssystemen. Aktuell wird IoT als dynamische, selbstkonfigurierende, globale Netzwerkinfrastruktur gesehen, die heterogene Objekte miteinander verbindet. Die Objekte selbst besitzen unterschiedliche Grade von Smartness, also Fähigkeiten zur Umweltwahrnehmung, Entscheidungsfindung, Speicherung von Informationen sowie zur Vernetzung mit anderen Objekten. Um die Nutzung von IoT in der deutschen Wirtschaft zu untersuchen, wurden in einer Studie [1] mittels einer Onlinebefragung 5.777 Unternehmen unterschiedlicher Branchen um die Einschätzung der Potenziale und Hindernisse der IoT-Nutzung gebeten. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in den Stand von ...
Nachhaltigkeitsindikatoren im Regelkreis mit der PPS

Nachhaltigkeitsindikatoren im Regelkreis mit der PPS

Zielsetzung, Vorgehen und Ergebnisse
In Form der Nachhaltigkeitsberichterstattung werden erstmals sämtliche darauf bezogenen Daten im Unternehmen zusammengestellt und zu Indikatoren aggregiert. Im vorliegenden Bei­trag wird über­prüft, inwieweit dieser Datenpool für die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) genutzt werden kann, um die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens im Rahmen des Einflusses der PPS zu ver­bessern. Zum Ausgangszustand in der Praxis gehören die wenig ver­breiteten Betrieblichen Umweltinformationssysteme (BUIS) ebenso wie die Potentiale zeigende Erfolgsprojekte, dargestellt am Bei­spiel des Entwicklungsprogramms „Think Blue. Factory“ bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Um die Nutzbarkeit der Nachhaltigkeitsindikatoren überprüfbar zu machen wird das Auf­gabengebiet PPS in Form der gängigen Sukzessivplanung aufbereitet und durch eine Morpholo­gie der Auftrags­abwicklungsmerkmale ergänzt. Anschließend wird die auf den angestrebten Verwendungszweck be­zogene Qualität der ...
Industrie 4.0 und ERP

Industrie 4.0 und ERP

Je nach Wortführer verstecken sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 (I4.0) Zukunftsvisionen, Utopien, Marktversprechen oder auch „harte“ Technologien. Demgegenüber wirkt der Begriff Enterprise Resource Planning (ERP) beinahe veraltet. ERP-Systeme sind in den meisten Unternehmen im Einsatz. Das heißt, unter ERP-Anwendern existiert eine gefestigte Vorstellung, wozu ein ERP-System dient. Angesichts der Kluft zwischen der Vision Industrie 4.0 und dem ERP-gestützten operativen Geschäft stellt sich die Frage, was der „normale“ ERP-Nutzer mit Industrie 4.0 zu tun hat. Mit anderen Worten: Was sind die Beziehungen zwischen I4.0 und ERP? Dass Industrie 4.0 ein Schlagwort ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es an einer eindeutigen Definition mangelt. Selbst die Erfinder des Begriffs, der im Rahmen der High-Tech-Strategie der deutschen Bundesregierung geboren wurde, belassen es bei Umschreibungen [1, 2]. Als wichtige Bausteine werden Technologien angesehen, die z. T. auch ...
Ausgezeichnete ERP-Systeme: Die ERP-Systeme des Jahres 2015

Ausgezeichnete ERP-Systeme: Die ERP-Systeme des Jahres 2015

Den Wettbewerb zum ERP-System des Jahres gibt es seit zehn Jahren. Dieser Beitrag blickt zurück auf die Anfänge, erläutert das Verfahren, in dem die Preisträger gekürt werden und nennt die ausgezeichneten Systeme des Jahres 2015 sowie die Gründe, die die Jury dafür angab. Im Sommer 2006 steckten Mitarbeiter des Centers for Enterprise Research an der Universität Potsdam ihre Köpfe zusammen. Gerade hatten sie sich wieder einmal über die Prognosen einiger Analysten geärgert, die einen Siegeszug der sogenannten Marktführer prognostizierten. Diese meist amerikanisch geprägte Weltsicht ließ dabei völlig außer Acht, dass es im deutschsprachigen Raum eine Vielzahl von branchenspezifischen ERP-Lösungen gibt, die hervorragend an die Bedürfnisse ihrer Kunden angepasst sind. Auch können in der Wahrnehmung der Initiatoren des Wettbewerbs Innovationen nicht nur von den großen vermeintlich marktbeherrschenden Anbietern kommen, sondern auch von kleinen und daher mit weniger ...
Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Der Aufbau ausländischer Fertigungsstandorte ist mit hohen Investitionen verbunden. Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Auslandsstandorte muss sich die ERP-Struktur an die jeweilige Situation im entsprechenden Land oder der entsprechenden Kontinentalregion anpassen können. Die Potsdam Consulting Group hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam ein Verfahren für die Internationalisierung von ERP-Systemen entwickelt. Dabei wird, ausgehend von einer effizienten Analyse vorhandener ERP-Strukturen, im internationalen Anwendungsumfeld ein Zielmodell für die Aufteilung des ERP-Aufgabenumfangs ermittelt und gemäß den unternehmensindividuellen Anforderungen umgesetzt werden kann. Dabei werden die individuellen Wettbewerbsvorteile der jeweiligen Unternehmen berücksichtigt werden, um eine der jeweiligen Marktposition entsprechende und wirtschaftliche internationale ERP-Nutzung zu ...
Dr. ERPel und der Rückschritt im ERP-Dschungel

Dr. ERPel und der Rückschritt im ERP-Dschungel

Die Gefahren der proprietären Abhängigkeit
Unabhängigkeit von proprietärer Technologie ist eine äußerst wichtige technologische Weichenstellung für ein zukunftsfähiges ERP-System. Damit meint Dr. ERPel nicht den (unentschieden stehenden) Kampf zwischen Microsoft und Java, sondern die vielen anderen Technologien, die zum sicheren und performanten Betrieb eines ERP-Systems gehören. „Der Kampf zwischen Microsoft und Java steht unentschieden“ Neulich konnte Dr. ERPel einer Systemvorführung beiwohnen, die ihn fast vom Glauben an den gesunden Menschenverstand abfallen ließ. Folgendes war geschehen: Ein international sehr bedeutender Anbieter mit einer beachtlichen Präsenz leider zumeist veralteter ERP-Systeme in Deutschland führt sein neuestes Release bei einem potenziell millionenschweren Kunden vor. „Dr. ERPel war begeistert: Alles wie im Lehrbuch“ Um plattform- und geräteunabhängig zu bleiben, hatte der Anbieter die gesamte Benutzerinteraktion auf das zukunftsweisende HTML 5 umgestellt. ...
Wir haben uns auf den Produktionsalltag spezialisiert

Wir haben uns auf den Produktionsalltag spezialisiert

Das ERP-System GODYO P4 bietet eine Verzahnung aller Produktionsschritte im Zeitalter von Industrie.4.0. GODYO.P4 steigert die Effizienz Ihrer Abläufe, bei gleichbleibend hoher Produktqualität und schonendem Ressourceneinsatz. Ob Engpässe bei Zulieferern oder Veränderung der Aufträge – unser Planungsverfahren GODYO smart production planning® ermöglicht die Umsetzung individueller Anforderungen und garantiert absolute Zuverlässigkeit. GODYO P4 bedient sich zukunftssicherer Technologien und setzt Maßstäbe in punkto Flexibilität, Ergonomie und Skalierbarkeit. Überzeugen Sie sich selbst und gehen Sie auf unsere Guided Tour unter www.godyo-p4.de GODYO Business Solutions AGPrüssingstraße 3507745 Jena+49 3641 287-0marketing@godyo.comwww.godyo-p4.de
Anwender-Qualifizierung in ERP-Projekten

Anwender-Qualifizierung in ERP-Projekten

Letztlich entscheidet das Tagesgeschäft
Ein ERP-System ist nur so effektiv wie seine Anwender. Doch trotz der zentralen Bedeutung für Geschäftsprozesse fehlen oft nachhaltige Schulungen. Während Standardisierung den Markt prägt, steigt der Druck auf Unternehmen, ihre Prozesse wettbewerbsfähig zu halten. Wie gelingt die Balance zwischen Technologie, Anwenderkompetenz und Geschäftserfolg?
1 9 10 11