ERP-Einführung

Auf den Zahn gefühlt

Dental-Spezialist CADstar fertigt Zahnersatz und 3D-Scanner mit KUMAVISION ERP
26.10.2021
Lesedauer:  4 Minuten
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Früher war der Verlust eines Zahnes eine endgültige Sache. Heute sorgen Zahnersatz und Implantate für ein lebenslanges lückenloses Lächeln. Einen Anteil daran hat die CADstar GmbH aus dem österreichischen Bischofshofen. Sie fertigt nicht nur Kronen und Brücken samt Unterbau, sondern auch 3D-Scanner, um aus Zahnabdrücken digitale Modelle zu machen. Damit auch die Prozesse im Unternehmen den richtigen Biss haben, setzt CADstar auf KUMAVISION ERP für die Fertigungsindustrie auf Basis von Microsoft Dynamics.

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Es ist absolute Präzisionsarbeit, die CADstar in Bischofshofen Tag für Tag leistet. Ob Kronen aus Keramik, Implantataufbauten aus Titan oder komplette Brücken: Bei der Fertigung im Auftrag von Dentallaboren aus Österreich und Deutschland geht es um Bruchteile von Millimetern. Nicht weniger diffizil ist die Herstellung der selbst entwickelten 3D-Scanner, die Zahnabdrücke in digitale Form bringen. Weniger präzise arbeitete die Software zur Unternehmenssteuerung. Die alte Dynamics NAV-Installation hatte zahlreiche individuelle Anpassungen und war dennoch nicht in der Lage, alle Prozesse abzubilden. Deshalb entschieden die Verantwortlichen, einen kompletten Neustart mit einem neuen Lösungspartner zu vollziehen. „Für uns war es entscheidend, mit der neuen Software alle Unternehmensbereiche und alle Prozesse möglichst nah am Standard abbilden zu können“, nennt Morgane Eisl, Projektleiterin ERP bei CADstar, das Hauptkriterium im Auswahlprozess. Nach der Evaluationsphase war klar: KUMAVSION ERP für die Fertigungsindustrie bietet alles, was sich CADstar wünschte.

Immer Losgröße 1

In der Produktion: Die CNC-Fräsen laufen auf Hochtouren. Rund 150 Aufträge erhält CADstar jeden Tag. Bereits am nächsten Tag befindet sich das fertige Produkt auf dem Weg zum Kunden. Damit hier nichts aus dem Takt gerät, sind reibungslose Prozesse Pflicht. Hinzu kommt: „Zahnersatz ist komplett individuell, hat daher immer Losgröße 1 und ist kaum planbar“, gibt Morgane Eisl zu bedenken. Die große Herausforderung: Wie wird das Material korrekt gebucht und welche Arbeitsschritte sind notwendig? Das ist besonders im medizintechnischen Umfeld ein heikler Punkt, da hohe Ansprüche an einen transparenten Produktionsprozess gestellt werden. Die Aufträge der Dentallabore kommen über ein Webportal oder per E-Mail. Nach der Erfassung werden sie über die Arbeitsvorbereitung in die Fräse eingelastet. Auf diesem Weg wird in der Software die Abwicklung jedes Auftrags lückenlos dokumentiert. Mit jedem Produkt wird automatisch ein Zertifizierungsnachweis an den Kunden geschickt, der eine Rückverfolgbarkeit von Chargen und Seriennummern bis auf den Rohstoff gewährleistet. 

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Hohe Kostentransparenz

Ganz andere Herausforderungen stellt die Produktion der 3D-Scanner an die Software. Während der Zahnersatz in Losgröße 1 aus nur einer Komponente entsteht, erstreckt sich die Stückliste der in Serie gefertigten High-Tech-Scanner über bis zu sechs Strukturebenen.  „Wir hatten mit Stücklisten kaum Erfahrung. Deshalb war die Unterstützung durch die Fachberater der KUMAVISION für uns besonders wertvoll, als wir die Arbeitspläne und Stücklisten komplett neu aufgebaut haben“, berichtet Eisl. Wie auch bei der Produktion des Zahnersatzes stieg bei den Scannern mit Einführung von KUMAVISION ERP die Transparenz: Die Mitarbeiter buchen jeden Arbeitsschritt in das System ein. „So haben wir jetzt absolute Kostentransparenz auf Knopfdruck“, zeigt sich Eisl zufrieden. Die relevanten Zahlen werden übersichtlich in Excel-basierten Jet-Reports aufbereitet und dem Management mit tagesaktuellen Zahlen direkt aus dem System zur Verfügung gestellt.

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Effiziente Logistik

Schnelligkeit ist für CADstar Pflicht. Um maßgefertigten Zahnersatz und Implantataufbauten innerhalb eines Tages wieder auf den Weg zum Kunden zu bringen, musste das Unternehmen bislang einen großen Aufwand betreiben. „Eine Mitarbeiterin musste jeden Empfänger einzeln manuell erfassen, Versandlabels anfertigen und an die Spedition übergeben“, berichtet Eisl. Die Experten der KUMAVISION programmierten daher eine Schnittstelle zum System des Transportdienstleisters. Damit kann CADstar die aktuelle Versandliste auf Knopfdruck übermitteln, während die Labels direkt aus dem System ausgedruckt werden. „Allein das spart uns mindestens zwei Stunden täglich“, schätzt Eisl.

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95 % Standard

Die Projekteinführung verlief geräuschlos. Da die meisten Mitarbeiter bereits zuvor mit dem alten Dynamics-ERP-System gearbeitet hatten, war der Schulungsaufwand gering. Dennoch gibt Morgane Eisl zu: „Wir waren beim Live-Start etwas angespannt, ob wir unsere Ware rechtzeitig rausbekommen.“ Doch die Experten der
KUMAVISION blieben beim Systemwechsel zwei Tage vor Ort, um bei Fragen oder Problemen schnell helfen zu können. Und so gab es an diesem kritischen Punkt keine Störungen. Insgesamt zeigt sich Eisl mit dem Projektverlauf und dem Projektpartner sehr zufrieden: „Das Projekt verlief sehr gut und wir konnten unsere mitunter sehr spezifischen Prozesse zu 95 % im Standard abbilden. Das ist schon beeindruckend.“

Eingesetzte Lösung: KUMAVISION ERP für die Fertigungsindustrie auf Basis Microsoft Dynamics
Herausforderung: Losgröße 1 unter Bedingungen der Serienfertigung
Besondere Effizienz: Best-Practice-Prozesse der Branchensoftware bilden Anforderungen fast vollständig ab

KUMAVISION AG
Oberfischbach 3
88677 Markdorf

kumavision.com

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