ERP-Einführung

PSIpenta/ERP + MES bei AMA

Unternehmenskennzahlen auf Knopfdruck
14.08.2024 - von René Grabowski
Lesedauer:  2 Minuten
© AMA Anlagen- und Maschinenbau Amberg GmbH
© AMA Anlagen- und Maschinenbau Amberg GmbH

Da die historisch gewachsene IT-Infrastruktur den Anforderungen der AMA Anlagenbau und Maschinenbau Amberg GmbH (AMA) nicht mehr gerecht wurde, hat das Unternehmen ein neues ERP-System einschließlich eines Moduls zur Personalzeiterfassung eingeführt. Durch die Nutzung selbst programmierbarer Groovy-Skripte kann das Unternehmen außerdem bewährte, individuelle Prozesse beibehalten, ohne den Systemstandard verlassen zu müssen.

AMA wollte mit der Einführung eines neuen ERP-Systems einen zentralen Anlaufpunkt für sämtliche Informationen zu einem Kundenauftrag und für Unternehmenskennzahlen schaffen. Gut durchdachte, individuelle Prozesse, z. B. für die Nachkalkulation, sollten sich dabei möglichst in den Systemstandard übernehmen lassen. Denn die Kontrollrechnungen sind für den klassischen Lohn- und Auftragsfertiger im Bereich Zerspanung und CNC-Bearbeitung Grundlage für neue Angebotskalkulationen.

Auftragsdurchlauf aus einem Guss

Mit dem Java-basierten ERP-System PSIpenta inklusive BDE-Modul für die Personalzeiterfassung und Dokumentenmanagementsystem (DMS) des Partnerunternehmens intex bildet AMA inzwischen den kompletten Auftragsdurchlauf aus einem Guss ab – von der Anfrage über die Fertigung mit Rückmeldungen bis zur Nachkalkulation. Basis hierfür war u. a. die Einführung einer Artikelstruktur, bzw. die eindeutige Zuordnung von Artikel und Artikelnummer. Ihre Bedeutung hat in den vergangenen Jahren durch veränderte Artikelgrundstrukturen – allen voran durch sogenannte Wiederholteile – stetig zugenommen.

Individuelle Anpassungen im Standard

Wichtig war für AMA die Option, mittels Groovy einfache Prozessanpassungen programmieren zu können, ohne den Systemstandard verlassen zu müssen. Entsprechende Skripte hat AMA u. a. für die seit vielen Jahren bewährte Art der Nachkalkulation geschrieben sowie für weitere Plausibilitätsprüfungen, die typische, fehlerhafte Dateneingaben verhindern sollen. Die Nachkalkulation erhält das Unternehmen nun per Klick aus dem ERP-System – wahlweise von Kundenauftragspositionen oder von Fertigungsaufträgen. Angepasst hat das Unternehmen über diesen Weg auch einige Benutzeroberflächen im Software-Terminal und somit vor allem für Mitarbeiter, die in der Fertigung arbeiten. Lediglich fünf Felder umfassen die Masken noch und wurden damit auf genau die Bereiche reduziert, die auch bedient werden müssen. Diese Vereinfachung erleichtert und beschleunigt die Arbeit erheblich. Letztlich sind diese Prozesse so intuitiv, dass die Anwender keine Schulung benötigen.

Kennzahlen auf Knopfdruck

Ob Auftragseingang, Rechnungsausgang, Werkstattbestände oder Bestellobligo: Durch PSIpenta/ERP als zentrale Datendrehscheibe ermittelt AMA heute wichtige Kennzahlen schnell und verlässlich per Knopfdruck. Mit der Einführung des PSIpenta/Leitstands ist bereits der nächste Schritt zum weiteren Ausbau des Systems geplant, der auf eine weitere Verbesserung der Produktionsplanung zielt.

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PSI Automotive & Industry GmbH
Dircksenstraße 42-44
10178 Berlin
Tel.: +49 800 3774968 (kostenfrei)
www.psi-automotive-industry.de

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