ERP-Betrieb

Das Herzstück des Unternehmens

Die Schiller AG ist seit zehn Jahren mit KUMAVISION med auf Erfolgskurs
Lesedauer:  5 Minuten
kuma3 14 Rettungsszene Heli 9 2

Innovationen „Made in Switzerland“ – dafür steht die Schiller AG. Der schweizerische Medizintechnik-Hersteller mit Sitz in Baar gehört zu den Weltmarktführern im Bereich kardiopulmonale Diagnostik, Patientenüberwachung und Notfallmedizin. Entwicklung, Produktion und Vertrieb betreibt das eigentümergeführte Unternehmen im eigenen Hause. Mit zum erfolgreichen Team der Schiller AG gehört seit rund zehn Jahren die ERP-Branchenlösung KUMAVISION med auf Basis von Microsoft Dynamics NAV. Jetzt hat das Unternehmen die neue Version eingeführt. Bekannt geworden ist das 1974 gegründete und international aufgestellte Unternehmen vor allem durch seine EKG-Geräte und Defibrillatoren in Taschenformatgröße. Ergänzt wird die Produktpalette durch Langzeit-EKG- und Blutdruck-Rekorder, Spirometer, Patientenüberwachungsgeräte sowie medizinische IT-Lösungen. Mit über die 30 Tochtergesellschaften und mehr als 100 Distributoren erreicht das Unternehmen eine Exportquote von rund 80 %. Sogar im Weltraum, in der internationalen Raumstation ISS sind die Produkte der Schweizer zu finden. Mit hoher Qualität und einem herausragenden Service befindet sich Schiller auf einem stetigen Wachstumskurs. Teil dieser Erfolgsgeschichte ist die ERP-Branchenlösung KUMAVISION med und KUMAVISION als Systempartner.

KUMA3 14 SCHILLER Gebaude Panorama

Der Schiller Hauptsitz in der Schweiz in Baar ZG.

Gemeinsame Zukunft
Als Schiller im Jahr 2004 eine neue ERP-Lösung suchte, überzeugte KUMAVISION als branchenerfahrener Partner und KUMAVISION med als funktional ausgereifte, zukunftsorientierte Software. An dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert. „Wir haben den Schritt nie bereut. Es hat sich von Beginn an eine positive Zusammenarbeit ergeben. Der zuständige Projektmitarbeiter der KUMAVISION hat von Anfang an unsere Sprache gesprochen. Er hat uns verstanden und wir ihn“, erinnert sich Fredy Fuchs, Produktionsleiter bei der Schiller AG. „Für uns war es klar, dass wir den Weg weiterhin gemeinsam beschreiten und auf die neue Version von KUMAVISION med umsteigen“, sagt Systembetreuer Rolf Kägi. „Sie enthält Erweiterungen, die für uns sehr interessant sind. Durch das Update sind wir dem Standard der Branchenlösung wieder ein Stück näher gekommen. Es freut uns zu sehen, dass wir für einige Prozesse und Anpassungen in der Software der Ideengeber waren und diese nun ebenfalls anderen Anwendern zu Verfügung stehen. Dies zeigt uns, dass KUMAVISION auf die Bedürfnisse seiner Anwender eingeht“, so Kägi.

Komplette Fertigungstiefe
Schiller stellt hohe Anforderungen in der Fertigung. Vor allem auf eine Vielzahl von länderspezifischen Ausprägungen der Geräte muss das Unternehmen Rücksicht nehmen. Das Unternehmen wickelt von der Platinenbestückung über die Gerätemontage bis zur kundenindividuellen Konfiguration mit länderspezifischen Besonderheiten – wie Software, Kabel oder Gebrauchsanleitungen – alles selbst ab. „Gerade die Fertigungsplanung ist für uns eine große Herausforderung“, berichtet Produktionsleiter Fredy Fuchs. „Hier unterstützt uns KUMAVISION med mit einer komfortablen Stücklistenauflösung. So können wir rechtzeitig alle Artikel disponieren, die mit einer Stückliste verknüpft sind.“ Etwas anders sieht es bei Bauteilen aus, die in einem kunden-
individuellen Gerät verbaut werden. Dort wird der Bedarf erst ersichtlich, wenn ein Verkaufsauftrag angelegt ist. „Hier arbeiten wir mit Vergangenheitszahlen und Sicherheitsbeständen aus
Dynamics NAV heraus“, ergänzt Fuchs. Im Durchschnitt verlassen monatlich circa 4 000 Pakete mit Geräten, Zubehör und Baugruppen die Firma. Produktionsleiter Fredy Fuchs: „Ohne unsere leistungsfähige ERP-Software wäre es nicht möglich, bei allen Prozessen den Überblick zu behalten.“

kuma3 14 MS 2010

Das neuartige Touch-Screen-EKG,
der CARDIOVIT MS-2010, im Spital
im Einsatz.

Rückverfolgbarkeit gewährleistet
Auch bei Service und Reparatur fordert Schiller die ERP-Software. Es werden Gerätedaten benötigt, wie Informationen zur Seriennummer, Platinen, Softwareversion, speziellen Teilen und weitere Daten. Diese Informationen sind in einem elektronischen Gerätebuch in KUMAVISION med dokumentiert. Als einer von wenigen Herstellern bestückt Schiller seine Plantinen noch selbst. Diese werden in den eigenen Geräten verbaut. Zur Verwaltung der Platinen mit entsprechender Seriennummer wurde extra ein Platinenbuch in KUMAVISION med angelegt. Somit ist die Rückverfolgbarkeit nicht nur auf Geräteebene sondern auch auf Baugruppenebene jederzeit möglich. Kägi: „Wir sind verpflichtet, die Rückverfolgbarkeit bis zur Baugruppe zu gewährleisten und zu dokumentieren. Grundsätzlich müssen die Daten solange gespeichert werden, wie das Gerät im Umlauf ist. Vom Gesetz her sind es 15 Jahre. Mit der Gerätebuchung geht es einfacher und übersichtlicher. Die Fehlerquote ist minimal und die Funktion hat sich sehr bewährt.“

Komfortable Reparaturabwicklung
Schiller beliefert mit seinen Geräten die Tochtergesellschaften und weltweite Vertriebspartner. Diese Partner schicken defekte Geräte gebündelt zur Reparatur in die Schweiz. Ein Reparaturauftrag kann daher mehrere Positionen enthalten, die anschließend einzeln bearbeitet und verschickt werden. Diese Anpassung in KUMAVISION med wurde speziell für Schiller realisiert und vereinfacht die Reparaturabwicklung erheblich. Eine Erleichterung ist auch die Austauschfunktion im Reparatur-Modul. Wird bei einer Reparatur ein Bauteil gewechselt, kann mittels dieser Funktion beispielsweise eine alte Platine inklusive Seriennummer direkt im Gerätebuch ausgetauscht und eine neue Platine mit zugehöriger Seriennummer zugewiesen werden. Gleiches gilt bei Austausch eines Gerätes oder bei einem Software-Update. Alle Verknüpfungen und Links werden automatisch wieder zugeordnet. Dies erspart die manuelle Eingabe.

Unterschiedlichste Produktvarianten
Der Produktkonfigurator verschafft dem Vertrieb die notwendige Transparenz, um bei seinen variantenreichen Geräten den Überblick zu behalten. Bestellte Geräte mit entsprechenden Anforderungen (Sprache, Software, Stecker bzw. zusätzliche Optionen oder Funktionen) werden im Produktkonfigurator zusammengestellt. Für die jeweilige Geräteausprägung wird eine eigene Variantennummer vergeben und ein Verkaufsauftrag erstellt. Daraus wird ein Produktionsauftrag generiert.

kuma3 14 logo schiller

Bilanz gezogen
„KUMAVISION med hilft uns mit einer Vielzahl an Funktionalitäten, optimiert und schlank zu arbeiten und Fehlerquoten zu minimalisieren. Unsere Abläufe sind wesentlich schneller und effizienter geworden“, resümiert Rolf Kägi und fährt fort: „Über die Jahre sind immer mehr Artikel und Geräte hinzugekommen. Der Umfang an Aufträgen und Belegen ist enorm gewachsen. Dies konnte aber durch die Vereinfachung der Abläufe von der Auftragserfassung bis hin zur Speditionsabwicklung und durch entsprechende Schulung der Mitarbeiter am System sehr gut bewältigt werden. Unser Ziel war es von Anfang an, durch die gewonnene Effizienz keine Stellen abzubauen, sondern mit den vorhandenen Ressourcen – unterstützt durch die Branchenlösung KUMAVISION med – kontinuierlich zu wachsen. Dies ist uns erfolgreich gelungen.“

Kontakt
KUMAVISION AG
Oberfischbach 3
88677 Markdorf
Tel.: +49 7544 966-300
Fax: +49 7544 966-101
E-Mail: med@kumavision.com
Web: www.kumavision-med.com

Mehr erfahren über


Das könnte Sie auch interessieren

Vorbereitung SAP R/3-Umstellung auf S/4HANA

Vorbereitung SAP R/3-Umstellung auf S/4HANA

Diese drei Punkte sollten Sie beachten
sponsored
Die Potsdam Consulting Advisory GmbH hat einen führenden öffentlichen Dienstleister erfolgreich auf den Wechsel vom etablierten SAP R/3 ECC 6.0 auf das zukunftsweisende SAP S/4HANA-System vorbereitet – die entscheidende Maßnahme bei der Durchführung einer erforderlichen umfassenden Modernisierung. Dabei bildeten drei zentrale Teilprojekte den Rahmen der Beratung.
S/4HANA Migration: Kein Buch mit sieben Siegeln

S/4HANA Migration: Kein Buch mit sieben Siegeln

Mit einem prozessorientierten Ansatz sind Sie auf der sicheren Seite
sponsored
Bereits Ende 2027 wird SAP seine älteren Systeme nicht mehr unterstützen und stellt Unternehmen damit vor eine grundlegende Entscheidung: Entweder sie suchen nach einer alternativen ERP-Lösung oder sie steigen auf S/4HANA um, der neuen ERP-Generation von SAP. Sie bietet bei erfolgreicher Implementierung agile Services zur Datenintegration und Anwendungserweiterung sowie eingebettete Analysen und intelligente Technologien. Mit SAP-HANA verfügt sie zudem über ein relationales Datenbank-System, das Abfragen in Echtzeit ausführen kann.
Projekte, die Leben retten

Projekte, die Leben retten

Die eurofunk Kappacher GmbH plant, fertigt und montiert Rettungsleitstellen mit KUMAVISION
Wenn Menschen in Not sind oder Gefahr im Verzug ist, dann ist es Zeit, den Notruf zu wählen. Rund 1,3 Millionen Mal im Jahr werden in Deutschland Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr gerufen. Sehr oft gehen diese Telefonate bei Leitstellen von eurofunk ein. Das Unternehmen stattet sie mit Hardware, Software, Kommunikationstechnik sowie Möbeln aus, um Einsätze effizient aufnehmen und koordinieren zu können. Für die Effizienz im eigenen Haus sorgt die KUMAVISION-Branchenlösung für Projektfertiger auf Basis von Dynamics NAV. Wenn Menschen bei einem Notfall die Telefonnummern 110 oder 112 wählen, werden sie automatisch zu einem Disponenten der zuständigen Leitstelle durchgestellt. Für den Disponenten beginnt dann ein anspruchsvoller Arbeitsprozess, da er unter höchstem Zeitdruck mit richtigen Entscheidungen ein hochkomplexes System dirigieren muss. Er hört sich die Schilderung des Anrufers an und stellt weichenstellende Fragen: Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele ...
Süße Geschäfte bei PCO mit der WinLine

Süße Geschäfte bei PCO mit der WinLine

„In unserer langjährigen Geschäftsbeziehung haben wir unsere WinLine-Installation im Laufe der Zeit Zug um Zug erweitert. Heute setzen wir die Software in allen Unternehmensbereichen ein und profitieren dabei vom Zusammenspiel einer integrierten Gesamtlösung.“ Andreas Kumeth, Verkaufsleiter Anforderungen & Zielsetzung Bereits seit über 20 Jahren hält die PCO Group der mesonic WinLine die Treue. Das vorrangige Ziel der Softwareeinführung zum Ende der 1990er Jahre war es, die verschiedenen Bereiche von Warenwirtschaft und Auftragsbearbeitung besser zu organisieren. Die Vorgängersoftware war dafür nicht mehr ausreichend.   Auf Empfehlung des damaligen IT-Betreuers kam die WinLine in die engere Wahl und überzeugte u. a. durch die direkte Zugriffsmöglichkeit auf die Datenbestände und die große Flexibilität des Systems. Heute setzt die PCO Group das komplette WinLine-Paket ein: vom Wareneingang über die Produktion bis hin zum Verkauf und zur Kundenbetreuung mit Hilfe ...
Wäschekrone: Digitalisierung auf Schwäbisch

Wäschekrone: Digitalisierung auf Schwäbisch

Mit ALPHAPLAN auf zukunftssicheren Wegen
Heutige Schlagzeilen zur Digitalisierung kommen kaum ohne das Kürzel 4.0 aus, der laufenden Nummer bisheriger „industrieller Revolutionen“. Was so daherkommt, gilt als revolutionär digitalisiert. Unzulässig ist allerdings der Umkehrschluß: Nicht alles Digitalisierte ist revolutionär, so werbewirksam und schlagzeilenträchtig das auch sein könnte. Die „normale“ Digitalisierung unseres Alltags vollzieht sich seit Jahrzehnten, erfolgt evolutionär und folgt der (IT-) technischen Entwicklung – ist aber oft nicht weniger spannend und tiefgreifend. Digitale Evolution Die im Schwäbischen beheimatete Wäschekrone GmbH & Co. KG [1] ist ein Großhändler mit Veredelungs- und Konfektionsleistungen und zudem so etwas wie ein mittelständisches Modellunternehmen. Es weist all die Eigenschaften auf, die dem deutschen Mittelstand im Wettbewerb als entscheidende Erfolgsfaktoren zugeschrieben werden: Solidität, Flexibilität, Innovationsfreude. Die ständige Suche nach ...
Anwendersupport als kritischer Erfolgsfaktor für den ERP-Betrieb

Anwendersupport als kritischer Erfolgsfaktor für den ERP-Betrieb

Zahlreiche Untersuchungen widmen sich der Auswahl und Einführung von ERP-Systemen aus den unterschiedlichsten Perspektiven, hauptsächlich mit Blick auf Kosten und Nutzen. Eine interessante Betrachtung liefern Stephan Kassanke und Florian Neuhaus unter dem Titel „Kosten und Nutzen in ERP-Projekten“ [1]. Aufwands- und Nutzenentwicklung eines ERP-Projekts mit seinen typischen Phasen werden dort im Zeitverlauf dargestellt. Zum Ende der Einführungsphase und im Übergang zur Betriebsphase sinkt der Aufwand, und der Nutzen steigt. An diesem Punkt setzt diese Betrachtung an, denn die letztendliche Integration des ERP-Systems in die tägliche Arbeit findet in dieser Phase statt. Hauptbeteiligte sind die einzelnen Anwender und die Supportabteilung des Herstellers/Anbieters. Selbst wenn hier kein Scheitern des Gesamtprojekts mehr droht, zeigt sich trotzdem ein kritisches Potenzial, nämlich für die Akzeptanz der neuen Lösung. Für einen langfristig denkenden Anbieter ist diese Phase ...