ERP-System

Handlungsmuster der Feuerwehr für den IT-Support?

Handlungsmuster der Feuerwehr für den IT-Support?

Einsatzorganisationen wie z. B. Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk müssen sehr schnell auf teilweise unbekannte Lagen reagieren und angemessene Hilfeleistung erbringen. Können Prinzipien dieser Organisationen auf den IT-Support übertragen werden? Ein Experiment in einer IT-Service-Einheit geht dieser Frage nach und zeigt überraschende Ergebnisse. Bild 1: Verteilung der Incidents.   Die Situation im IT-Support Ziel der Wartungsorganisation ist die Sicherstellung eines dauerhaften, effizienten und störungsfreien Betriebs innerhalb der gesamten Laufzeit des ERP-Systems [1]. Die Wartungsorganisation umfasst die Prozesse des IT-Servicemanagement, der Qualifizierung, des Projektmanagements sowie der internen Kommunikation und Dokumentation. Schwerpunkt bilden dabei die Serviceprozesse zum ERP-Betrieb, wie sie z. B. im ITIL-Prozessmodell (IT Infrastructure Library) abgebildet werden, und die Abläufe zur Qualifizierung der Mitarbeiter in IT-Fragen. Die ...
Vorteile von ERP in der Cloud

Vorteile von ERP in der Cloud

Die Migration des ERP-Systems in die Cloud bietet überzeugende Vorteile. IFS, Anbieter von Business Software, zeigt auf, wie Unternehmen am Besten von der Cloud profitieren können.Unternehmen weltweit legen ihre Cloud-Skepsis ab und erwägen immer öfter, sogar kritische Systeme in die Cloud auszulagern. Das gilt in zunehmendem Maßauch für das Herzstück der Unternehmens-IT: die ERP-Systeme. Zu den vielen Vorteilen, die ein solches Vorgehen verspricht, zählt allen voran die bessere Skalierbarkeit. Ändern sich die Geschäftsanforderungen, etwa weil ein Unternehmen wächst oder neue Märkte erschließen will, benötigen mehr Nutzer Zugang zum ERP-System und dieses muss größere Datenmengen verarbeiten. Bei herkömmlichen On Premises-Systemen ist es nicht nur zeitaufwändig, sondern auch kostenintensiv, das ERP und die IT-Infrastruktur entsprechend zu erweitern. In der Cloud schalten Unternehmen zusätzlich benötigte Ressourcen schnell und einfach frei, indem sie zum Beispiel die ...
Modernisierung der ERP-Nutzung

Modernisierung der ERP-Nutzung

Transparenz entlang der Wertschöpfungskette gehört für Unternehmen heutzutage zu den größten Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Materialfluss. Vom Eingang der Ware bis zum fertigen Produkt und schließlich zur Produktauslieferung kommen dabei viele verschiedene Schritte zusammen. Allerdings trägt eine vielfältige Auswahl an Verbesserungsmöglichkeiten für unterschiedliche Prozesse im Lager dazu bei, dieser Schwierigkeit erfolgreich entgegenzutreten. Aber lediglich den Materialfluss der Produktion, der innerhalb eines Betriebs einen Großteil der täglichen Vorgänge einnimmt, verwalten Unternehmen detailliert. Mithilfe von Softwarelösungen, die über flexible Schnittstellen – und somit über die Option der problemlosen Integration in bestehende ERP-Systeme – verfügen, arbeiten sie effektiv. Vermehrt vernetzen Hersteller ihre Produktionsprozesse in verschiedenen Industriebereichen digital miteinander. Die Option der Verknüpfung zeigt sich in unterschiedlichen ...
Betrieb von ERP-Systemen

Betrieb von ERP-Systemen

Aufgrund ihrer hohen Komplexität bergen ERP-Systeme im täglichen Betrieb eine Reihe von Risiken. Der Betrieb komplexer ERP-Systeme wurde dagegen nur sehr vereinzelt und in Ausschnitten betrachtet. Dies ist besonders im Hinblick auf die hohen Kosten innerhalb der ERP-Betriebsphase bemerkenswert, welche die Einführungskosten im gesamten Lebenszyklus oft um ein Vielfaches übersteigen können. Dieser Beitrag beschreibt, welche Maßnahmen den ERP-Betrieb sicherstellen. Details finden sich in [1]. Komplexe Prozesse im laufenden Systembetrieb machen es daher notwendig, die Serviceabläufe innerhalb der IT-Abteilungen zu strukturieren, zu standardisieren und ggf. auch zu harmonisieren [2]. ITIL als Service-Referenzmodell Als de-facto-Standard im IT-Servicemanagement hat sich der ITIL (IT Infrastructure Library) Best Practice Ansatz in den letzten Jahren flächendeckend etablieren können [3]. ITIL setzt sich aus fünf Kernelementen zusammen [4]. Service Strategies: Service Strategy steht ...
Digitalisierung im Großhandel: Chancen nutzen!

Digitalisierung im Großhandel: Chancen nutzen!

Als Mittler zwischen Produzenten und Endabnehmern hatte der Großhandel jahrzehntelang eine starke Stellung. Es lohnte sich für Produzenten nicht, direkt an Endkunden zu verkaufen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung sowohl der Absatzwege als auch der Logistik ändert sich das. Anbieter von ERP-Systemen für den Großhandel müssen sich auf grundlegende Änderungen in ihren Zielmärkten einstellen und diese konzeptionell begleiten. Michael Krutzke, Leiter Marketing, Forschung und Strategien beim ALPHAPLAN-Hersteller CVS Ingenieurgesellschaft mbH im Kurzinterview. Ihrer erfolgreichen Bewerbung zum ERP-System des Jahres in der Kategorie „Treiber der Digitalisierung“ lag ein Projekt bei einem mittelständischen Kunden zugrunde. Dessen Digitalisierungshistorie beschreiben Sie in Ihrer Success-Story „Digitalisierung auf Schwäbisch“ [1]. Was macht den Erfolg genau aus? Unternehmerisches Können und gezielte Technologienutzung. Unser Kunde Wäschekrone hat in elf Jahren ...
Der Einfluss von KI auf die Weiterentwicklung von ERP

Der Einfluss von KI auf die Weiterentwicklung von ERP

ERP-Systeme haben sich über die Jahre stark weiterentwickelt und Themen, wie „Big Data“, „Internet of Things“ (IoT) und Industrie 4.0 finden Einzug in die Entwicklung und Nutzung von ERP-Systemen. Doch viele Entwickler von ERP-Systemen, wie SAP, Microsoft oder Oracle bereiten sich schon auf den nächsten Megatrend vor, der einen erheblichen Einfluss auf die Zukunft, nicht nur von ERP-Systemen, haben soll – die „künstliche Intelligenz“ (KI) [1]. Lernende neuronale Netzwerke sind somit in der Lage, selbständig Lösungen für bestimmte Probleme zu erarbeiten bzw. zu finden, die Menschen nur schwer ermitteln könnten [2]. Falls künstliche Intelligenzen schon jetzt selbständig Lösungen zu bestimmten Problemen erarbeiten können und Menschen einfachere Aufgaben abnehmen können, dann stellt sich die Frage, welchen Einfluss eine KI auf zukünftige ERP-Systeme haben wird. Dieser Beitrag zeigt auf, welchen Einfluss die KI auf die Weiterentwicklung von ERP-Systemen haben ...
Stammdatenmanagement

Stammdatenmanagement

Voraussetzung für Digitalisierung und Industrie 4.0

 
Stammdaten sind ein immaterielles Wirtschaftsgut mit dem Potenzial, für seinen Besitzer nachhaltig und wiederholt betriebswirtschaftlichen Nutzen zu stiften. Die Stammdaten geben dabei einerseits Auskunft über verfügbare Potenziale für die Wertschöpfung und bieten damit die Grundlage für operative Entscheidungen, zum anderen werden sie im Rahmen einer vernetzten Logik zur automatisierten Steuerung der Wertschöpfungsprozesse genutzt. Durch ihre Transformation in ein digitales Format ist es sachlogisch, dass nur vollständige und vollkommen korrekte Stammdaten zu fehlerfreien und flüssigen Geschäftsprozessen führen. Um die Fehlerfreiheit und Vollständigkeit von Stammdaten zu garantieren, sind verbindliche Regeln und Verantwortlichkeiten im Unternehmen zu definieren und durchzusetzen. Angesichts sich permanent verschärfender Wettbewerbsbedingungen, kürzerer Innovationszyklen, wachsender Komplexität und einem hohen Druck, Wertschöpfungsprozesse immer schneller ablaufen zu ...
ERP-Einführungsmethode

ERP-Einführungsmethode

Auswahl und Implementierung eines ERP-Systems stellen immer bedeutende strategische Entscheidungen dar. Eine spezifische Methodik, die sich an den individuellen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens orientiert, macht solche Einführungsprojekte effizienter und straffer und spart Zeit und Kosten. Die notwendigen Bausteine, die sich per Konfiguration flexibel miteinander kombinieren und zu einem maßgeschneiderten Einführungsverfahren verdichten lassen, liefert ein Methodenbaukasten. ERP-Systeme sind heutzutage wettbewerbsrelevant: Sie bilden die technische Grundlage für den Aufbau durchgängig IT-gestützter Prozessabläufe, ob bei einem Mittelständler mit einer Ein-Werk-Struktur oder in einem internationalen Konzern mit Multi-Site-Umgebung. Umso wichtiger ist es, dass ERP-Einführungsprojekte im vorgesehenen Zeitrahmen und zu den vereinbarten Kosten umgesetzt werden – ohne unnötig personelle Ressourcen zu binden. Formal gesehen erfolgt die operative Durchführung einer ...
Kostenaspekte von Public Cloud-Angeboten

Kostenaspekte von Public Cloud-Angeboten

Anwendende Unternehmen verbinden mit dem Cloud Computing neben Vorzügen wie höhere Agilität vor allem betriebswirtschaftliche Vorteile. Der vorliegende Beitrag führt kurz in das grundlegende Konzept des Cloud Computing ein und erläutert auf dieser Basis die grundlegenden Kostenhebel, die sich nicht im Abschmelzen großer Fixkostenblöcke erschöpfen, sondern auch in weiteren Bereichen (wie z.B. der Unternehmensfinanzierung) positive Effekte entfalten können. Es wird deutlich, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) von den Kostencharakteristika des Cloud Computing überdurchschnittlich profitieren können, während sich bei wachsender Unternehmensgröße ein zunehmend gemischteres Bild ergibt. Cloud Computing  [1, 2] umfasst sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Ansätze. Unter technischen Aspekten steht Cloud Computing  für die automatisierte Bereitstellung von hoch skalierbaren IT-Diensten. Diese IT-Dienste (wie z.B. SAP Business ...
Sind ERP-Systeme geeignet für die Cloud?

Sind ERP-Systeme geeignet für die Cloud?

Während es zahlreiche Cloud-Anwendungen für einzelne Unternehmensbereiche wie CRM, HR und Collaboration gibt, sind Cloud-ERP-Systeme selten. Folgender Beitrag untersucht, ob ERP und (Public) Cloud zueinanderpassen. Seit den neunziger Jahren, in denen der Begriff Enterprise Re- source Planning (ERP) von der Gartner Group ins Leben gerufen wurde, hat sich vieles in der Arbeitswelt getan. Immer stärker ging und geht der Trend weg vom isolierten, statischen und unternehmenszentrierten Arbeiten hin zu einem vernetzten, dezentralen, mobilen Business: Der Informationsaustausch mit Geschäftspartnern wird durch das Internet intensiviert und beschleunigt. Die Verbreitung mobiler Endgeräte nimmt zu und damit auch die Mobilität der Arbeitswelt. Die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben verschwimmen. Soziale Medien und die Kommunikation im Internet beeinflussen die Art, wie Unternehmen sich organisieren und ihre Produkte sowie Dienstleistungen vermarkten. Ursprünglich intern ...
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