Bei den ERP-Anbietern gibt es Spreu und Weizen. Damit meint Dr. ERPel nicht die Software, sondern die mit der Softwareeinführung einhergehende Beratungsleistung des Softwareanbieters oder des Systemhauses. Als Spreu bezeichnet Dr. ERPel solche "Berater", die sich in der Branche, in der sie tätig sein sollen, "leider noch nicht" so gut auskennen. Damit sind sie weitgehend nutzlos. Völlig nutzlos werden sie dann, wenn sie sich auch mit der Software, dessen Zusammenspiel mit dem Geschäftsprozess sie verbessern sollen, "leider noch nicht" so gut auskennen, weil sie erst seit wenigen Monaten im Unternehmen sind. "Achtung, untauglicher Berater" Eigentlich sollte es Warnschilder für derartige Berater-Spreu geben. Zumindest ein sehr kräftiger Abschlag auf den Tagessatz wäre angemessen. Dr. ERPel schlägt hier 150 % vor. Damit würde der Softwareanbieter die Ausbildung des Spreu-Beraters beim Kunden mit einem halben Tagessatz Rabatt fördern - ideal, aber leider in der Praxis ...