Thema: ERP-Einführung

Integrierte Verpackungskunst

Integrierte Verpackungskunst

Somic steuert seinen Wertschöpfungsprozess mit dem durchgängigen Auftragsmanagementsystem ams.erp.
Somic entwickelt und fertigt kundenspezifisch ausgelegte Endverpackungsanlagen. Ein komplexes Projektgeschäft mit mehrmonatigen Durchlaufzeiten und hoher Kapitalbindung. Um die Risiken seiner Großaufträge zu beherrschen, hat das mittelständische Unternehmen alle Arbeitsabläufe in einem durchgängigen Auftragsmanagement vernetzt. Dabei kommt der Anbindung von Fremdfertigern und dem Datenaustausch mit der Produktentwicklung besondere Bedeutung bei. Somic erzielt jährliche Wachstumsraten im unteren zweistelligen Prozentbereich. Angesichts dieser Geschäftsentwicklung stieß das hauptsächlich kundenspezifisch arbeitende Unternehmen immer stärker an die Grenzen seiner eigenen Informationstechnologie: Die ursprüngliche, historisch gewachsene Struktur aus Insellösungen war nicht mehr in der Lage, das sich ständig ausweitende Geschäft effizient abzubilden. Da Einkauf, Fertigung und alle andere Abteilungen voneinander losgelöste Einzelsysteme betrieben, erzielte der Maschinenbauer ...
Mit Lichtgeschwindigkeit zum ERP

Mit Lichtgeschwindigkeit zum ERP

APplus: Die ERP-Lösung für kleine Unternehmen und Start-ups
Ferro Lasertechnik, ein junges Unternehmen aus Niederaichbach, hat sich trotz seiner Größe für die mittelständische ERP-Lösung APplus entschieden. Die Lösung deckt alle relevanten Aufgabenbereiche im Standard ab und konnte ohne individuelle Anpassungen implementiert werden. So wurden Einführungskosten gesenkt und gleichzeitig eine skalierbare ERP-Lösung geschaffen, die mit dem Unternehmen wachsen kann.
Umstellung auf SAP S/4HANA

Umstellung auf SAP S/4HANA

Ab 2025 setzt SAP voll auf SAP S/4HANA und stellt den Support für alle Vorgängerversionen ein. Viele Unternehmen lassen sich bisher noch Zeit mit der Umstellung. Doch die Komplexität dahinter sollte nicht unterschätzt werden. Da Windows und Unix von SAP HANA nicht mehr unterstützt werden, stehen etliche Unternehmen vor einer doppelten Migration. Die Einführung von SAP S/4HANA (mit Linux als Betriebssystem) erfordert außerdem auch neue Skills in der Belegschaft. Wer eine ERP-Lösung von SAP nutzt und auch nach 2025 noch Support des Software-Konzerns erhalten möchte, dem bleibt nur der Wechsel auf SAP S/4HANA. Die Vorgängerversionen werden dann nicht mehr betreut. Bis zu dieser Deadline bleiben nur noch über fünf Jahre Zeit. Und offenbar lassen sich auch viele SAP-Kunden im deutschsprachigen Raum die Zeit. Aus einer Umfrage im DACH-Raum geht hervor, dass 39 % der Unternehmen, die SAP nutzen, innerhalb der nächsten drei Jahre umstellen möchten, 30 % sich noch länger Zeit ...
ERP-Einführungsprojekte

ERP-Einführungsprojekte

Aufbau flexibler und hybrider Vorgehensmodelle
Einführungen von ERP-Lösungen sind komplexe Projekte. Viele enden verspätet, mit Kostensteigerungen oder werden gar abgebrochen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist ein an das Vorhaben angepasstes Vorgehensmodell für situativ optimiertes Projektmanagement. In diesem Beitrag wird ein Baukasten zur Erstellung flexibler und hybrider Vorgehensmodelle vorgestellt. Die Anwendung dieses Baukastens wird anhand eines ERP-Einführungsprojekts erläutert. Auf diese Weise kann sowohl traditionell-planbasiertes, als auch agiles und hybrides Projektmanagement in einem Projekt eingesetzt werden. ERP-Systeme sind das Fundament der IT-Landschaft vieler Unternehmen [1]. Sie werden entlang der Wertschöpfungskette eingesetzt und können Abläufe von Kunden und Lieferanten integrieren [2]. ERP-Systeme sind aktuell im Umbruch. ERP-Hersteller fördern den Wandel von monolithischen Systemen zu hybriden oder vollständigen Cloud-Lösungen [3]. In diesem Umfeld gewinnen ERP-Einführungsprojekte erneut an ...
Sind ERP-Anbieter gute Berater?

Sind ERP-Anbieter gute Berater?

Dr. ERPel über die Frustrationen bei der Suche nach Anbieterwissen
Eine der größten Legenden der Menschheit ist es, dass man mit einem neuen ERP-System auch das gesammelte Wissen des Anbieters in einer bestimmten Branche erwirbt. In Einzelfällen mag das durchaus zutreffen, jedoch ist es manchmal nicht sehr leicht, an dieses Anbieterwissen heranzukommen, meint Dr. ERPel. „Nicht einmal die Tageszeit wollte der Anbieter nennen“ Neulich besuchte Dr. ERPel einen nicht allzu kleinen ERP-Anbieter, um für einen gemeinsamen Kunden ein paar Informationen einzuholen. Speziell ging es darum, wie man aus der mit über 100 Anpassungen komplett verbogenen Installation des Kunden zu einem Einsatz des aktuellen Releases der Software des Anbieters kommt. Dr. ERPel hatte sich vorgenommen, den Aufwand für das „Hochziehen“ des Systems zu ermitteln. „Am liebsten hätte der Anbieter auch seinen Namen verschwiegen“ Leider verlief das Gespräch nicht wie geplant. Der Anbieter weigerte sich, ohne einen - bezahlten - Workshop irgendeine Aussage zu ...
ERP-Einführung kompetent vorbereiten

ERP-Einführung kompetent vorbereiten

Der Beitrag zeigt anhand von Erfahrungen aus 14 methodischen Workshops mit „LEGO® SERIOUS PLAY®“ und dem „Prozessbaukasten“, dass sich KMU trotz knapper Ressourcen kompetent auf die ERP-Einführung vorbereiten können. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der frühzeitigen Einbindung der betrieblichen Key User bei der Analyse, Abbildung und Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse, um im Projektverlauf eine hohe Beteiligung und Akzeptanz der Belegschaft zu erreichen. ERP-Systeme bilden eine grundlegende Voraussetzung für die Digitalisierung [1]. Jedoch arbeiten z.  B. 25 % der Unternehmen des Landes Brandenburg bislang ohne IT-Lösungen, weitere 25 % befinden sich erst in der Planungsphase [2]. Ein Grund dafür liegt in dem hohen Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit bis zu 50 Beschäftigten, der hier 98,1 % beträgt [3]. Diese KMU verfügen häufig nur über geringe zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen zur ERP-Einführung und stellen sich ...
Die Angst des Kunden vor dem Go-live

Die Angst des Kunden vor dem Go-live

Dr. ERPel über den Umgang mit panischen Projektleitern
Angst sollte im Geschäft nicht die Handlungen bestimmen, denkt Dr. ERPel. Die allermeisten Aktivitäten erfolgreicher Unternehmen basieren auf wohlüberlegtem Kalkül, weniger auf Furcht vor Konsequenzen. "Heulen und  Zähneklappern"Nur der Go-Live-Termin eines neuen ERP-Systems löst bei manchen Anwendern das Gefühl aus, der Weltuntergang stehe unmittelbar bevor. Doppeltes Pech, wenn sogar der Teilprojektleiter eine panische Angst vor dem Stichtag hat und nicht müde wird, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf den drohenden Untergang des Abendlandes, repräsentiert durch seine Geschäftseinheit, hinzuweisen. "Hier fehlt Meister Proper"Dr. ERPel wünscht sich in solchen Situationen einen durchgreifenden Allesreiniger wie den berühmten Meister Proper aus der Werbung. Dieser sollte dann das angstverzerrte Bewusstsein des mittleren Managers mit dem Duft frischer Zitronen fluten und so das drohende Trauma auslöschen. "Angst essen Seele auf"Das Schwierige an der ...
Wissen die ERP-Anbieter eigentlich, was sie wissen?

Wissen die ERP-Anbieter eigentlich, was sie wissen?

Dr. ERPel über den Unterschied zwischen nutzlosen und herausragenden Beratern
Bei den ERP-Anbietern gibt es Spreu und Weizen. Damit meint Dr. ERPel nicht die Software, sondern die mit der Softwareeinführung einhergehende Beratungsleistung des Softwareanbieters oder des Systemhauses. Als Spreu bezeichnet Dr. ERPel solche "Berater", die sich in der Branche, in der sie tätig sein sollen, "leider noch nicht" so gut auskennen. Damit sind sie weitgehend nutzlos. Völlig nutzlos werden sie dann, wenn sie sich auch mit der Software, dessen Zusammenspiel mit dem Geschäftsprozess sie verbessern sollen, "leider noch nicht" so gut auskennen, weil sie erst seit wenigen Monaten im Unternehmen sind. "Achtung, untauglicher Berater" Eigentlich sollte es Warnschilder für derartige Berater-Spreu geben. Zumindest ein sehr kräftiger Abschlag auf den Tagessatz wäre angemessen. Dr. ERPel schlägt hier 150 % vor. Damit würde der Softwareanbieter die Ausbildung des Spreu-Beraters beim Kunden mit einem halben Tagessatz Rabatt fördern - ideal, aber leider in der Praxis ...
Sind das Berater oder kann das weg?

Sind das Berater oder kann das weg?

Dr. ERPel und der Fehler im System
Dr. ERPel muss Ihnen an dieser Stelle ein bisher sorgfältig gehütetes Geheimnis offenbaren. Obwohl er sich für einen der besten Kenner des deutschsprachigen ERP-Marktes hält, wird Sie das folgende Bekenntnis erschüttern: "Ich habe mich geirrt" Ja, es ist passiert. Dr. ERPel ist einer Fehleinschätzung erlegen. Worum ging es? Dr. ERPel schaute wieder einmal bei der Auswahl eines ERP-Systems zu und betrachtete wohlgefällig den großen international tätigen Anbieter. ERPel sprach sich dafür aus, das Projekt mit dem Anbieter selbst durchzuführen und nicht etwa eines der sehr pfiffigen und tüchtigen, aber doch etwas kleineren deutschen Systemhäuser zu beauftragen. DAS WAR EIN FEHLER! Stundenzettel konnten sie ausfüllen  Im Laufe des Projektes zeigte sich, was die allermeisten der direkt vom Anbieter entsandten Berater konnten: ihre beim Kunden verbrachten Stunden korrekt zu erfassen. Eines konnten sie leider gar nicht: die Anforderungen des Kunden in ...
Digitale Transformation von Unternehmen

Digitale Transformation von Unternehmen

Dr. Tim Jeske ist wissenschaftlicher Experte des ifaa zu den Themen Industrie 4.0 und Produktions- und Prozessoptimierung.   Wie würden Sie den Begriff „Digitale Transformation“ erklären? Der zunehmende Einsatz digitaler Technologien in Unternehmen führt zu vielseitigen Veränderungen in Informations- und Kommunikationsprozessen. Informationen werden sehr schnell verfügbar und teilweise in Echtzeit nutzbar. In der Folge lassen sich auch zugehörige Prozesse weiterentwickeln oder neu gestalten. Gleichermaßen können Produkte weiterentwickelt und um datenbasierte Zusatzleistungen ergänzt werden. Dies kann dazu führen, dass Geschäftsmodelle abgelöst, weiterentwickelt oder neu entworfen werden. Der Einsatz digitaler Technologien und der damit verbundene Veränderungsprozess betrifft daher langfristig die gesamte Organisation und wird deshalb als digitaler Transformationsprozess bezeichnet. Im industriellen Umfeld werden diese Veränderungen auch als Wandel zur Industrie ...
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