ERP-Technologie

Best-Of ERP 2025: User Experience ERP

ERP-System des Jahres: Asseco Solutions AG wird mit Gold prämiert
27.11.2025 - von Redaktion ERP
Lesedauer:  3 Minuten
Preisverleihung ERP System des Jahres 2025
© IT-Unternehmertag
Gold Asseco

Das Problem

Mit wachsender Funktionsvielfalt steigt bei klassischen ERP-Systemen die Komplexität. Lange Einarbeitungszeiten, hoher Schulungsaufwand und geringe Akzeptanz sind häufig die Folge – besonders bei neuen Mitarbeitenden oder in Fachbereichen ohne IT-Hintergrund. Prozesse sind oft verschachtelt, Informationen schwer auffindbar, und einfache Aufgaben erfordern viele Klicks. Das führt zu Fehlern, Medienbrüchen und ineffizienten Workarounds außerhalb des Systems – mit Risiken für Datenqualität und Prozesssicherheit. In dynamischen Unternehmen mit heterogener IT-Struktur wird produktives Arbeiten so unnötig erschwert. Gefragt ist daher ein ERP, das die Technik in den Hintergrund stellt und den Menschen in den Mittelpunkt rückt.

Die Lösung

Mit APplus hat Asseco Solutions ein ERP-System entwickelt, das Komplexität konsequent reduziert und die Benutzererfahrung neu denkt. Der Flow Mode führt Anwenderinnen und Anwender visuell und prozessorientiert durch ihre Aufgaben – Schritt für Schritt, rollenbasiert und nachvollziehbar. Prozesse sind flexibel anpassbar, Routinetätigkeiten automatisiert und der Klickaufwand deutlich verringert.

Unterstützt wird das Bedienkonzept durch Elly Help – eine kontextsensitive Assistenz, die per Text- oder Sprachbefehl Hilfestellung bietet. Über 1.000 KI-basierte Dashboards zeigen automatisch relevante Informationen an, ohne dass Nutzer lange suchen müssen. Der integrierte Best Practice Hub liefert sofort einsetzbare, praxiserprobte Prozessvorlagen, die den Einstieg in neue Abläufe beschleunigen. So entsteht ein System, das nicht überfordert, sondern aktiv unterstützt – effizient, verständlich und intuitiv.

APplus basiert auf einer modernen, serviceorientierten Mehrschichtenarchitektur
APplus basiert auf einer modernen, serviceorientierten Mehrschichtenarchitektur. © Asseco Solutions

Kundennutzen

APplus verwandelt ERP in ein Werkzeug, das Arbeit abnimmt statt sie zu erzeugen. Der Flow Mode sorgt für klare Abläufe und reduziert Fehler, während Elly Help Schulungsaufwand und Supportbedarf spürbar senkt. Die visuelle Führung erhöht die Akzeptanz, auch bei nicht-technischen Anwenderinnen und Anwendern. Unternehmen profitieren von produktiverem Arbeiten, kürzeren Prozessen und höherer Prozesssicherheit über Abteilungsgrenzen hinweg.

Durch konfigurierbare Flow Boards und BPMN-basierte Prozessmodellierung lassen sich Abläufe flexibel anpassen – ohne Programmierung. Das schafft Agilität und senkt Betriebskosten. APplus steht damit für eine neue Form von ERP-Erlebnis: intelligent, benutzerzentriert und wirtschaftlich effizient.

  • Wegfall komplizierter Navigation: User müssen nicht mehr suchen, APplus führt sie
  • Reduzierter Schulungsaufwand und Supportbedarf dank klarer Prozesse und Elly Help
  • Hohe Erstakzeptanz durch visuelle Führung und Automatisierung
  • Produktiveres und schnelleres Arbeiten durch klare, objekt- und bereichsübergreifende Prozesse und Assistenz in Echtzeit
  • Flexible Anpassung durch konfigurierbare Flow Boards & BPMN-basierte Prozessmodellierung
Laptop APplus 1
Der APplus Flow Mode ermöglicht eine prozessorientierte Bearbeitung von Aufgaben. © Asseco Solutions

Alleinstellungsmerkmale

APplus kombiniert mehrere Innovationen zu einer einzigartigen Nutzererfahrung. Der Flow Mode bietet ein visuelles, prozessorientiertes Bedienkonzept mit klarer Schritt-für-Schritt Führung. Elly Help fungiert als integrierte, KI gestützte Assistenz mit Sprach- und Textsteue rung – kontextbezogen und mehrsprachig. Der Best Practice Hub stellt über 60 bewährte Prozessvorlagen bereit, die sich individuell an passen lassen.

Prozessautomatisierung erfolgt direkt im ERP, konfigurierbar statt programmiert – für durchgängige, abteilungsübergreifende Abläufe ohne Medienbrüche. Über 1.000 KI-Dashboards liefern automatisch situativ relevante Informationen. Das UX-first-Design sorgt für Klarheit und Effizienz auf jedem Endgerät, vom Desktop bis zum Smartphone. Das Ergebnis: weniger Aufwand, geringere Fehlerquoten und deutlich schnellere Einarbeitung.

0273 web
© KreativMedia

Stellungnahme der Jury:

Mehr erfahren über


Das könnte Sie auch interessieren

Intelligentes Kalkulationsmanagement

Intelligentes Kalkulationsmanagement

Abweichungen erkennen, bevor sie teuer werden
Budgetabweichungen entstehen im industriellen Projektgeschäft häufig nicht erst während der Ausführung. Ihre Ursachen liegen vielfach bereits in frühen Annahmen, unvollständigen Mengengerüsten und fehlender Abstimmung. Intelligentes Kalkulationsmanagement verbindet Kalkulation, Risikoanalyse, ERP-Daten und Projektsteuerung. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen Abweichungen früher sichtbar machen und Verantwortung systematisch verankern können.
ERP ist nicht mehr das Betriebssystem des Unternehmens

ERP ist nicht mehr das Betriebssystem des Unternehmens

Vom System of Record zum kontrollierten System of Action
ERP-Systeme bleiben das transaktionale Rückgrat von Unternehmen – doch in der KI-nativen Welt reicht ihre Rolle allein nicht mehr aus. Unternehmenswissen verteilt sich über zahlreiche Systeme, während KI Kontext, Governance und systemübergreifende Prozesse benötigt. Ein Business-Operating-System kann diese Lücke schließen: als semantische, KI-fähige und systemunabhängige Schicht zwischen Menschen, Daten, Prozessen und Anwendungen.
Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP systematisch gestalten
 1. Steuerliche Anpassungen außerhalb des ERP-Systems? Im Jahresabschluss werden steuerliche Abweichungen von handelsrechtlichen Wertansätzen häufig außerhalb des ERP-Systems ermittelt und in Excel fortgeschrieben. So bildete ein Unternehmen handelsrechtlich eine Drohverlustrückstellung von 50 Mio. Euro, die steuerlich grundsätzlich nicht angesetzt werden darf. Die steuerliche Korrektur lag ausschließlich in mehreren Excel-Dateien. Bei einer späteren Prüfung mussten unterschiedliche Versionen abgestimmt und die Verbindung zum ursprünglichen Geschäftsvorfall aufwendig rekonstruiert werden. Das Praxisproblem liegt damit im Medienbruch: Der handelsrechtliche Wert befindet sich im ERP-System, der steuerliche Wert und seine Herleitung dagegen außerhalb. Unterschiedliche Bearbeitungsstände und manuelle Abstimmungen erschweren die Nachvollziehbarkeit. Hinzu kommen Anforderungen der GoBD an Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit. Der Tax Ledger als ...
Integrierte Prozessarchitektur: Basis digitaler Wertschöpfung

Integrierte Prozessarchitektur: Basis digitaler Wertschöpfung

Erkenntnisse aus der Wohnungswirtschaft
Die Wohnungswirtschaft braucht neue Antworten auf steigende Komplexität, Kostendruck und wachsende Digitalisierungsanforderungen. Eine integrierte Prozessarchitektur schafft dafür den Ordnungsrahmen: Sie verbindet end-to-end-Prozesse, wiederverwendbare Prozessmodule, Workflows und interoperable IT-Systeme. Das ERP wird dabei vom zentralen Prozessführer zum stabilen System of Record und schafft Raum für flexible, spezialisierte digitale Lösungen.
Task-Management-Tools im Vergleich: 5 im Praxistest

Task-Management-Tools im Vergleich: 5 im Praxistest

Stärken, Schwächen und Funktionen anhand klarer Bewertungskriterien
Ob Excel-Liste oder Kanban-Board: Die Wahl des richtigen Task-Management-Systems entscheidet mit darüber, ob wachsende Unternehmen den Überblick behalten oder im Chaos versinken. Der Artikel stellt listenbasierte und kanban-orientierte Ansätze gegenüber – Struktur versus Flexibilität, lineare Ordnung versus visueller Workflow. Anhand konkreter Tools und Praxisszenarien zeigt sich, welches Konzept in welchem Szenario wirklich überzeugt.
Agentic AI : Unterstützung statt Dashboard-Dschungel

Agentic AI : Unterstützung statt Dashboard-Dschungel

Wie aktive Agenten den Betriebs Workflow neu definieren
IT-Betriebsteams verwalten heute vielschichtige Ökosysteme mit immer mehr Tools für Monitoring, Observability, ITSM, CMDB, Automatisierung, Security und Asset-Management. Diese liefern aber selten ein einheitliches Lagebild. Koordinierte KI-Agenten, die Datenquellen zusammenführen, Ursachenhypothesen bilden, Maßnahmen vorschlagen und (im klar abgegrenzten Rahmen) Teile der Ausführung übernehmen, werden Teams zukünftig aktiver unterstützen.