ERP-Einführung

EXKLUSIV: Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen von ABAS

Kategorie Fertigung
17.10.2022
Lesedauer:  5 Minuten
Übergabe der Gewinner-Urkunde, im Bild (v. l. n. r.): Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Thomas Weber, Moderatorin Sandra Berndt
Übergabe der Gewinner-Urkunde, im Bild (v. l. n. r.): Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Thomas Weber, Moderatorin Sandra Berndt

abas ERP zeichnet sich durch einen klaren Fokus auf mittelständische produzierende Unternehmen aus. Unsere Standardsoftware unterstützt unsere Kunden aus verschiedenen Branchen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen von heute und morgen. Hierzu gehören neben den Kernprozessen von Einkauf über Fertigung und Lager bis zum Verkauf und der Finanzbuchhaltung auch Sonderfunktionalitäten wie zum Beispiel QM, Automotive & EDI, Multisite, mobile Anwendungen, Reporting und Dashboards.

Die abas-Disposition, auch „abas-Gehirn“ genannt, steuert das ganze Unternehmen und unterstützt unsere Kunden bei der Planung und Disposition. Sie garantiert den Kunden, trotz ständiger Veränderungen von Terminen den Überblick zu behalten. Unser Fertigungsmodul und unsere Fertigungsfeinplanung (Advance Planning System = APS) erlauben es unseren Kunden die Fertigung je nach individuellem Reifegrad zu planen und zu steuern – von einer einfachen Fertigungsplanung mit Vorwärts-Terminierung bis hin zu einer Echtzeit-Feinplanung inkl. Simulation und automatischer Zurückschreibung. Die Finanzbuchhaltung, das Controlling und eine ausgefeilte Materialkostenbewertung sind fester Bestandteil von abas ERP. Der Kunde weiß dadurch genau, wo welche Kosten entstehen.

Bild ABAS Funktionen 1
Bild 1: Abas-Funktionen

Gerade für Maschinen- und Anlagenbauer oder Einzelfertiger sind eine integrierte Abwicklung von Service sowie ein Projekt-Management-Tool wichtig. Beides bieten wir an. Unser DMS schließt die Lücke zwischen der analogen und digitalen Welt, in dem z. B. Papierbelege digital erfasst und Vorgängen zugeordnet werden oder aber wichtige Dokumente wie Zeichnungen allen ERP- Anwendern zur Verfügung gestellt werden können. Belege aus abas ERP werden selbstverständlich automatisch revisionssicher archiviert und sind jederzeit auffindbar.

In der heutigen IT-Welt wünschen Unternehmen, ihr ERP-System noch tiefer in alle Prozesse zu integrieren. Im Bereich Connectivity liefern wir deshalb out-of-the-box vielseitige Konnektoren aus – sei es ein Konnektor zur Webshop-Integration, ein SQL-Konnektor, REST-API oder unseren CAD/PDM Konnektor. Der CAD/PDM-Konnektor stellt sicher, dass alle Informationen zwischen der Konstruktions- und CAD-Welt in die ERP-Welt fließen. Für eine einfache Anbindung externer Software wie Parcel-Schnittstellen oder Maschinen wie z. B. Prüfmaschinen nutzen unsere Kunden abas Connect, über das sie im Self-Service eigenständig und komfortabel die entsprechenden Routen konfigurieren.

Damit unsere Kunden trotz des Einsatzes einer Standardsoftware ihre Individualität wahren können, ist es wichtig, dass ihre speziellen Prozesse, die sie vom Wettbewerb unterscheiden, einfach in unsere Software adaptiert werden können. Dank unserer No-Code-/Low-Code-Technologie ist abas ERP flexibel und lässt sich einfach anpassen. Customizing wird in abas ERP, anders als bei vielen anderen ERP-Systemen, nicht direkt im Kern durchgeführt, sondern in einer speziellen Kundenschicht (Customer User Interface). Das ermöglicht uns, neue Versionen mit neuen Features einzuspielen und gleichzeitig alle Anpassungen des Kunden nach einem Update beizubehalten.

Als No-Code-Werkzeuge bieten wir beispielsweise ein Tool für Business Process Management (BPM) an, bestehend aus einem Workflow Designer, Viewer und Dashboard, mit dem sich Prozesse modellieren und steuern lassen. Weiterhin ermöglichen wir mit Hilfe eines WYSIWYG Screeneditors, ganz ohne Datenbankkenntnisse zusätzliche Felder direkt in der Benutzeroberfläche anzulegen und zu konfigurieren.

Als Low-Code nutzen Kunden unsere einfache Customizing-Sprache „Flexible Oberflächen Programmierung“ (FOP), mit der Anpassungen sehr einfach umzusetzen sind. Zusätzlich bieten wir selbstverständlich auch eine Programmiersprache für versierte Kunden an. abas Java Objects (AJO) eignet sich dabei für komplexere Anpassungen.

Architektur

abas ERP setzt seit Beginn eine spezielle Architektur ein, die es uns erlaubt, Customizing vom Kern zu trennen. Wir setzen eine eigene objektorientierte Datenbank ein, die optimal auf unsere abas ERP Bedürfnisse abgestimmt ist. Dies erlaubt uns, unabhängig von Datenbank-Herstellern zu sein und so unserem hohen Anspruch an Qualität gerecht zu werden. Schon in den Anfängen haben wir für unser ERP-System auf Linux als Betriebssystem gesetzt, um eine hohe Stabilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Unsere Kunden können sich zwischen einer kostenpflichtigen Red-Hat- und einer freien Debian-Distribution entscheiden.

Die besondere abas-Architektur ermöglicht es, beim Upgrade den alten Kern (abas Core) gegen den neuen Kern auszutauschen. Die vorhandenen individuellen Anpassungen befinden sich in einer speziellen Kundenschicht (Custom User Interface) und werden beim Upgrade nicht überschrieben und bleiben somit bestehen.

Im Zentrum zur abas-ERP-Architektur befindet sich das abas-System mit der eigenen Datenbank (1). Es gibt mehrere Möglichkeiten eines Zugriffs. Einerseits lässt sich abas mit einem nativen Windows Client (GUI) bedienen (2), eine Installation des nativen Clients ist nicht erforderlich.

Eine weitere Möglichkeit des Zugriffs sind mobile Anwendungen (3). Dazu zählt z. B. unser Warehouse mit Scannerbedienung oder Shopfloor, mit denen Werker in der Fertigung unterschiedliche Aktivitäten wie eine Fertigmeldung, Rüsten oder eine Maschinenstörung durchführen und ihren Arbeitsvorrat einsehen können.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, über Mobile Apps (Xamarin Technologie) auf abas zuzugreifen, z. B. im Bereich von Mobile CRM und Field Service (4). Beide Szenarien sind offlinefähig und besitzen eine Synchronisierungsfunktion zum ERP hin.

Neben der Bedienung per nativem GUI (Windows Client) besteht die Möglichkeit der Web-Browser-Bedienung (5). Diese befindet sich aktuell in der Betaphase und wird in Zusammenarbeit mit dem Product Advisory Board (PAB) zur Marktreife gebracht.

Für die Authentifizierung nutzen wir Keycloak (6) mit der Möglichkeit, dieses an ein Active Directory anzubinden (7). Unsere auf Web-Technologien basierenden Komponenten wie Webclient, BPM oder Dashboard (8) nutzen einen Webserver (9). Für spezielle Dienste im Bereich Dashboard und BPM nutzen wir eine MongoDB und Postgres (10). Web-Services-Anbindungen können über unsere REST-API umgesetzt werden (11).

ABAS Architekturbild
Bild 2: Schematisches Architekturbild abas ERP

Zur Anbindung von BI und Export von Daten in Reports können unsere Kunden den SQL Connector nutzen (12). Unser Lizenzcontroller, der die Installation lizenziert, wird über AWS angebunden (13).

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