ERP-Technologie

Kundenorientierte Bedürfnisse und individuelle Anpassungen

24.10.2023 - von Redaktion ERP
Lesedauer:  4 Minuten
Step Ahead GmbH 03 2

Mit mySTEPS haben wir in den vergangenen drei Jahren ein komplett neues ERP-System auf Low-Code-Basis entwickelt. Von Anfang an haben wir dabei den Anwender ins Zentrum gerückt. Unsere Lösung ermöglicht es, die Software vollständig an unternehmensspezifische Geschäftsprozesse und branchentypische Anforderungen anzupassen. Bei mySTEPS liegt der Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Individualisierung – und das bei niedrigen Betriebskosten. Davon profitiert nicht nur jeder Kunde, sondern auch jeder einzelne User.

Prozessdesigner: Geschäftsprozesse frei gestalten

Der Prozessdesigner bietet Kunden die Möglichkeit, ihre Geschäftsprozesse individuell zu gestalten, basierend auf den Anforderungen der jeweiligen Branche und des Unternehmens. Egal ob es um Vertriebsprozesse im CRM, verschiedene Arten von Serviceleistungen im Servicemanagement oder Kundenvalidierungen im Verkauf geht – der Prozessdesigner bietet die Flexibilität, die Unternehmen benötigen. Der „Smartmodus“ ist für Anwender ohne tiefergehende Programmierkenntnisse konzipiert, der „Expertenmodus“ für technisch versierte Consultants. Diese Funktionalität ermöglicht die präzise Definition von Prozessschritten und Aufgaben, die mit Aktionen versehen werden können, um Geschäftsabläufe automatisiert und damit effizienter zu gestalten.

Formulardesigner: Individuelle Formulare erstellen

Mit dem Formulardesigner können User in mySTEPS mühelos benutzerdefinierte Formulare für eine Vielzahl von Prozessen erstellen – sei es für Serviceanfragen oder andere geschäftliche Anforderungen. Kunden können diese Formulare ganz einfach per „Drag & Drop“ oder mithilfe von JavaScript anlegen und in ihren spezifischen Prozessen verwenden. Dadurch ist sichergestellt, dass relevante Informationen genau an der richtigen Stelle erfasst und abgerufen werden können.

PIM: Produkte perfekt katalogisieren

mySTEPS verfügt über ein integriertes Product Information Management (PIM) mit einer umfassenden Katalogstruktur. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre angebotenen Artikel branchenspezifisch zu klassifizieren. Diese Funktion ermöglicht es, mehrere Kataloge anzulegen, um verschiedene Verkaufskanäle abzudecken, und sie unterstützt auch mehrstufige Produktgruppen ohne jegliche Einschränkungen.

Low-Code-Plattform: Webentwicklung ohne Grenzen

Die Grundlage von mySTEPS bildet eine vollumfängliche Webentwicklungsplattform auf Low-Code-Basis. Damit lassen sich individuelle Prozesse ohne tiefgehende Programmierkenntnisse konfigurieren und nahtlos neue Funktionen integrieren. Die von uns selbst entwickelte WFX-Plattform setzt bereits bei der Konzeption der Datenmodelle an und ermöglicht es, diese als visuelle Prozesse zu modellieren. Diese Prozesse basieren auf reinem JavaScript und werden mit nativem HTML und CSS visualisiert. Dies vereinfacht und beschleunigt die Entwicklung erheblich und ermöglicht ein unkompliziertes Customizing.

Trennung von Design und Logik: Einfache Anpassungen

Zentrales Merkmal unserer WFX-Plattform ist die konsequente Trennung von Oberflächendefinition und Geschäftslogik. Dadurch lassen sich Usability und Design der Anwendungen unabhängig voneinander verändern, ohne die Programmlogik zu beeinträchtigen. Das erleichtert Anpassungen durch Partner oder Consultants sowie Erweiterungen durch den Kunden selbst erheblich.

Application Designer: Eigene Apps entwickeln

Unsere Plattform bietet außerdem Partnern und Kunden die Möglichkeit, eigene Anwendungen zu entwickeln und nahtlos ins System zu integrieren. Die eigentliche Software entsteht dynamisch im Browser des Endanwenders und basiert auf verfügbaren oder installierten Apps. Updates müssen nicht mehr von Administratoren eingespielt werden.

Umfassende Schnittstellen: Die Verbindung zur Welt

Darüber hinaus bietet mySTEPS eine umfangreiche Schnittstellenfunktionalität, einschließlich Authentifizierung und Autorisierung. Dadurch wird die nahtlose Interaktion mit Drittsystemen und die Anbindung von IoT-Geräten ermöglicht. Unsere Software ist mit vielen anderen Systemen kompatibel und sämtliche Funktionen sind per API ansteuerbar. Kunden können Daten einfach aus dem System exportieren oder aus anderen Systemen in mySTEPS importieren.

Objektbasierte Datenspeicherung: Daten neu gedacht

Ein weiterer Unterschied zu herkömmlichen ERP-Systemen liegt in unserer Art der Datenorganisation: Anstelle von Tabellen und Beziehungen verwenden wir eine objektbasierte Datenspeicherung. Dies lässt sich am besten mit dem Begriff Multi Relation Management (MRM) beschreiben. In dieser objektbasierten Speicherung gehen die Feldtypen keine festen Beziehungen miteinander ein, sondern sie lassen sich jederzeit dynamisch zuordnen. So wird das System leichter anpassbar, hoch flexibel und deutlich schneller.

Software made in Germany: Kurze Wege, direkter Draht

Wir bei Step Ahead entwickeln unsere Software nahezu komplett in Deutschland, was kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und direkten Kontakt zu unseren Entwicklern ermöglicht. So gewährleisten wir, dass mySTEPS optimal auf die Bedürfnisse unserer Kunden aus der DACH-Region zugeschnitten ist bzw. unkompliziert darauf angepasst werden kann.

Innovation Labs: Kunden entwickeln aktiv mit

Unsere Kunden beziehen wir in die Entwicklung unserer Software aktiv mit ein. Die Innovation Labs sind ein kollaboratives Format, in dem Anwender ihre Ideen, Anregungen und Vorstellungen direkt einbringen können. So entstehen Funktionen, die User sich tatsächlich wünschen, im Arbeitsalltag benötigen und auch gerne einsetzen.

Hochschulkooperationen: Externe Perspektiven stärken

Ein enger Austausch mit renommierten Hochschulen wie der Universität Potsdam oder der Fachhochschule Nordwestschweiz ermöglicht es, externe Perspektiven und wissenschaftliche Expertise in die Entwicklung unserer Software einzubeziehen.

Über die Step Ahead GmbH

Step Ahead entwickelt seit 1999 innovative ERP- + CRM-Lösungen und unterstützt Firmen bei der Automatisierung und Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Das Unternehmen verfügt über 225 Mitarbeiter an sieben Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und betreut mehr als 1 800 Kunden und 65 000 Anwender im Mittelstand.

Step Ahead GmbH
Riesstraße 17 • 80992 München
www.stepahead.de

Mehr erfahren über


Das könnte Sie auch interessieren

Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Wie KI-Tools auch ohne Programmierkenntnisse ERP-Erweiterungen in Reichweite bringen
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. ERP-Systeme bilden das Rückgrat operativer Geschäftsprozesse. Ihre Anpassung gilt ...
Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Ergebnisse einer aktuellen Studie
Die Auswahl eines neuen ERP-Systems darf sich heute nicht mehr auf Prozessabdeckung, Bedienoberfläche und Bereitstellungsmodell beschränken. Der aktuelle ERP-Trendradar der Universität Potsdam beschreibt vielmehr, welche Technologien in den kommenden Jahren für die Weiterentwicklung von ERP-Systemen strategisch entscheidend werden und wo zugleich die größten Lücken zwischen Anwenderbedarf und Anbieterreife liegen. Gerade für Anwender ist diese Perspektive relevant. Denn ein neues ERP-System muss nicht nur die heutigen Abläufe stabil unterstützen, sondern auch die technologischen Anforderungen der nächsten Jahre tragen. Der Trendradar versteht sich ausdrücklich als Entscheidungsinstrument für ERP-Verantwortliche, Produktmanager und Forschende, um technologische Entwicklungen zu priorisieren und zukunftsfähige Strategien abzuleiten.
Die Zukunft der ERP-Systeme

Die Zukunft der ERP-Systeme

Strategisch statt operativ: ERP etabliert sich als Top-Management-Thema
ERP ist längst Chefsache. Wer es weiterhin als reines IT-Thema einordnet, unterschätzt seinen strategischen Hebel. Vorausschauende Unternehmen verankern ERP-Kompetenz in ihrer Governance und nutzen sie als Wettbewerbsvorteil. Moderne ERP-Systeme entwickeln sich zu intelligenten, offenen Architekturen –getrieben von Cloud, KI und Automatisierung. Das verlangt von der Unternehmensführung ein tiefes Verständnis von ERP.
Warum gute ERP-Daten jetzt Geld wert sind

Warum gute ERP-Daten jetzt Geld wert sind

KI macht Tempo, aber nur mit sauberen Regeln und Verantwortung
In den nächsten Jahren werden ERP-Systeme in vielen Unternehmen wie ein organisatorisches Betriebssystem funktionieren. Sie werden Arbeit verteilen, Prioritäten setzen, Risiken markieren, Entscheidungen vorbereiten und Interaktionen bündeln. Der Bildschirm bleibt, aber die Arbeit verschiebt sich. Weniger Klickstrecken, mehr Ausnahmen. Weniger Dateneingabe, mehr Steuerung. Umso wichtiger sind deshalb Operational Excellence und ausgefeiltes BPM.
Marktüberblick: Interne ERP-Low-Code Plattformen

Marktüberblick: Interne ERP-Low-Code Plattformen

8 integrierte ERP Low-Code Plattformen im Vergleich
Unternehmen stehen im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung vor der Herausforderung, ihre Prozesse flexibel weiterzuentwickeln und zugleich eine stabile Systemlandschaft zu bewahren. Klassische ERP-Systeme bieten nur begrenzte Möglichkeiten, da Anpassungen häufig tiefgreifende Programmierungen erfordern. Dies führt zu hohen Kosten und langen Entwicklungszyklen. Gleichzeitig werden einfachere Möglichkeiten zur Prozessgestaltung gesucht.
RPA-basierte Testprozesse als Effizienztreiber

RPA-basierte Testprozesse als Effizienztreiber

Wie Dana mit intelligenter SAP-SIT-Automation Millionen spart
Künstliche Intelligenz gilt als Treiber der digitalen Transformation –doch im Mittelstand entscheidet nicht der Algorithmus, sondern das ERP über Tempo und Wirkung. Gut gepflegte ERP-Systeme liefern die verknüpften, kontextualisierten Daten, die KI erst produktiv machen. Sie bilden die Basis für Prozessoptimierung, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle. Wer nachhaltige Innovation realisieren will, muss beim ERP ansetzen.