ERP-Auswahl

Gibt es tolle ERP-Anbieter?

Dr. ERPel voll des Lobes
Lesedauer:  2 Minuten
ERP

In dieser Kolumne spricht Dr. ERPel häufig über die dunklen Seiten der ERP-Anbieter. Was sie alles falsch machen, was sie alles nicht verstehen, welche schrecklichen Vertragsbedingungen sie haben und wie gefangen sie in ihren Lizenzmodellen sind.

„Dr. ERPel schlägt ein neues Kapitel auf“

In dieser Glosse soll das Thema einmal von der anderen Seite angegangen werden. Frei nach Erich Kästner soll es heißen: „Es gibt nichts Gutes, außer man publiziert es“. Und so erinnert sich Dr. ERPel erstmals in dieser Kolumne an zahlreiche positive Erlebnisse mit ERP-Anbietern.

„It’s the software, stupid“

Unter den ERP-Anbietern gibt es einige, die das Handwerkszeug der kundenorientierten Software-Entwicklung wirklich perfekt beherrschen. Dr. ERPel hat schon Lösungen mit toller Bedienoberfläche, hervorragenden Anpassungsmöglichkeiten, zeitsparenden Funktionen und sensationellen Solution Repositories gesehen, in denen alle individuellen Anpassungen bei allen Kunden transparent verwaltet werden.

„It’s the consultant, stupid“

Wenn es um die fachliche Qualität und die Branchenerfahrung geht, erinnert sich Dr. ERPel an tolle Vertriebsmitarbeiter, die sehr ernsthaft die Umsetzung der Wünsche ihrer Kunden betreiben, hervorragende Pre-Saler, die die Anforderungen des Kunden perfekt in Funktionalität übersetzen können und außerordentlich lösungsorientierte Supportmitarbeiter, die äußerst eifrig an der Behebung auftretender Probleme arbeiten.

„It’s the owner, stupid“

Abgerundet werden soll dieses Loblied durch einige Hinweise auf geschäftsführende Gesellschafter von ERP-Anbietern, die die richtigen Entscheidungen treffen, die nicht der Verlockung des allzu schnellen Geldes erlegen, die ihre Kunden jederzeit ernst nehmen und die mit Leib und Seele die positiven Seiten der Branche verkörpern.

Die Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Dr. ERPel könnte noch die schnellsten Software-Demos oder die schönsten Standpartys erwähnen, aber das würde den Rahmen hier sprengen. So bleibt es bei einem deutlichen

„Danke“


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