Digitalisierung

Aktuelle Daten als Basis für maximale Fertigungseffizienz mit ERP

Anhäufung von Datenmüll lässt profitable Geschäftsmodelle in Krisen über Gebühr leiden
03.08.2022
Lesedauer:  4 Minuten
Titelbild PR Planat Datenpflege
Quelle: Planat

Laut einer Studie von IDC verzeichnet jedes deutsche Unternehmen ein Datenwachstum zwischen 31 und 60 Prozent – pro Jahr! Die weltweite Datenmenge wird nach Einschätzungen von IDC bis 2024 auf enorme 143 Zettabyte anwachsen. Ein Großteil dieser Daten wird über Warenwirtschafts- und CRM-Systeme gebildet. Die wachsende Menge an Daten und die stetig wachsende Vielfalt stellen Unternehmen mehr und mehr vor Probleme. Dabei ist effiziente Fertigung in produzierenden Betrieben datengetrieben und macht kontinuierliche Datenpflege nötig. 

Für die ERP-Experten von Planat, einem mittelständischen Softwareanbieter mit Spezialisierung auf den produzierenden Mittelstand, ist die Vermeidung von digitalen Müllhalden bereits bei der Migration in ein ERP-System entscheidend. Daher ist die Analyse der vorhandenen Systeme und Daten gemeinsam mit dem Kunden wichtiger Bestandteil, bevor die Migration auf FEPA von Planat stattfindet.

FEPA basiert auf mehr als 40 Jahren Erfahrung, die Planat sich mit Produktionsbetrieben und deren speziellen Bedürfnissen insgesamt befasst. FEPA ist heute eine Softwareplattform, die in Betrieben mit Einzel- wie Großserienproduktion individuell an den Bedarf angepasst werden kann. Der Consulting-Bereich bei Planat gibt Handlungsempfehlungen, wie Daten zu pflegen und nutzbar zu machen sind. Das Potential ist enorm: Zahlreiche Prozesse können deutlich verschlankt werden, wenn aus dem anfallenden Datenmaterial die richtigen Schlüsse für die Zukunft gezogen werden.

Stammdaten sind die Basis

Laut IDC-Studie ist die Sicherstellung der Datenqualität für 37 Prozent der Befragten eine zentrale Herausforderung. An der Studie nahmen IT- und Fachentscheider aus 261 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern teil. Eine der Hauptursachen für wenig Effizienz und Verwirrung sind ungepflegte Stammdaten in ERP-Systemen. Alte Produktdaten oder Daten, die bei Migrationen ohne Prüfung übernommen wurden, sind problematisch und müssen gepflegt werden. Wer seine Stammdaten im ERP-System und Modulen wie dem CRM frisch hält und ungebrauchte Datenlasten entsorgt, profitiert durch schnellere Prozesse und weniger Irritationen und Fehlerpotential. 

Je besser die Daten gepflegt sind, desto eher zeigen Software-Dashboards an, was in den täglichen Produktions- und Verwaltungsprozessen benötigt wird. Allerdings werden manch relevante Daten auch dem ERP-System vorenthalten – in vielen Unternehmen findet aufgrund mangelnden Wissens um die Macht der korrekten Daten nur ein Minimum an Datenpflege statt. Die Entscheidung aber, welche Daten im ERP wichtig sind, sollte gemeinsam mit einem branchenspezifischen Anbieter getroffen werden. So kann gewährleistet werden, dass relevante und nicht relevante Daten getrennt sind und für Geschäftsentscheidungen auf allen Ebenen optimale Grundlagen genutzt werden können. 

Unzureichende Datenpflege und die Folgen

Die Szenarien für Ursache und Wirkung von mangelhafter Datenpflege sind vielfältig: 

  • In der Feinplanung können unpräzise Daten zu Verzögerungen in der Fertigung führen. Welche Arbeitsschritte muss ein Fertigungsstück in welcher Reihenfolge mit welchen Zeitfenstern durchlaufen? Fehlende Daten können die softwaregestützte Planung komplett unbrauchbar machen. 
  • In der Warenwirtschaft wird überwacht, welche Bestände vorhanden sind, was demnächst abgeht oder angeliefert wird. Ist die Datenbasis nicht umfassend up-to-date, stockt die Fertigung oder unnötig hohe Lagerbestände mit entsprechenden Kosten entstehen. 
  • Gerade in Krisenzeiten ist ein enger Kontakt zu den Kunden entscheidend: Sind aber Daten im CRM nicht gepflegt, werden Kunden nicht oder möglicherweise falsch informiert. Up-Selling funktioniert nur für Unternehmen, die den eigenen Kunden sehr genau kennen – auf der Basis von Daten. 
  • Neben den Geschäftsführern braucht auch die Controlling-Abteilung aktuelle Daten, die in den Dashboards und Cockpits angezeigt werden. Auf dieser Grundlage werden Entscheidungen getroffen, die das ganze Unternehmen beeinflussen. Wenn die Datenbasis aber Fehler aufweist, können die KPIs nicht korrekt angezeigt und beurteilt werden.

In Krisen helfen exakte Analysen

Die letzten Monate haben eindrücklich gezeigt, wie schnell sich Krisen in der Welt auch in der Wirtschaft niederschlagen. Lieferketten sind unterbrochen oder verändern sich, Zulieferbetriebe können nicht arbeiten, Rohstoffe und Energie verteuern sich nahezu täglich. Zielführende Analysen zur täglichen Entscheidungsfindung sind wichtig wie nie zuvor, die Grundlage sind saubere Daten, mit denen Unternehmen täglich arbeiten. Umso mehr ist die Datenpflege als Teil der Geschäftskultur anzusehen und bereits bei der Einführung eines ERP-Systems oder der Migration auf eine neue Plattform zu beachten. Mit einer optimierten Datengrundlage lassen sich zielführende Analysen durchführen und damit die Grundlage für unternehmerische und strategische Entscheidungen schaffen. In Krisenzeiten sind exakte Bestandsaufnahmen auf der Basis von ERP-Daten die Grundlage für den Erfolg von morgen! 

www.planat.de

 

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