Digitalisierung

„Life is Style“

ERP-System beschleunigt Prozesse beim Designmöbelhändler KARE
Lesedauer:  3 Minuten
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Seit mehr als 20 Jahren steht der Name KARE für extravagantes Möbel-Design. Die stylischen Avantgardisten aus dem Münchner Norden setzen immer wieder neue Wohn-Trends und sind damit überaus erfolgreich. Der Markt verändert sich, das Internet spielt auch beim Kauf von Designermöbeln eine immer wichtigere Rolle. 2010 erkannte KARE, dass eine Beschleunigung der Auslieferungsprozesse mit der alten Unternehmenssoftware nicht zu machen war. Erfolg durch Extravaganz
KARE wurde in den 80er Jahren gegründet. Vor allem das Gespür für extravagante Markttrends ließ das Unternehmen kontinuierlich wachsen. Neben dem Großhandel gehören auch sechs Einzelhandels- und zwei Fundgrubengeschäfte zur Unternehmensgruppe, die heute über 27 000 m2 Lagerfläche verfügt und darüber hinaus durch 50 Franchise-Nehmer auf der ganzen Welt vertreten ist. Das Unternehmen zählt rund 400 Mitarbeiter.

„Einmal zuviel verbogen“
„Vor dem jetzigen System war bei uns ein ERP-Individualsystem im Einsatz, das von uns selbst gepflegt und angepasst wurde.“ COO Michael Wolf ist ein KARE-Urgestein, der Dipl.-Kaufmann fing ein Jahr nach dessen Gründung im Unternehmen an. „Das alte ERP-System konnte unser Wachstum nicht mehr unterstützen.“ Eine Unternehmensberatung wurde beauftragt, einen Fragenkatalog und die Vorselektion in Frage kommender Anbieter durchzuführen. COO Wolf weiter: „Den Zuschlag erhielt die ABAS Projektierung mit der ERP-Komplettlösung abas. Die Gründe für die Entscheidung waren die räumliche Nähe des Systemhauses, der persönliche Kontakt zum späteren Projektleiter sowie das Vorhandensein einer Einführungsmethodik. abas hat uns nicht „nur“ eine Software verkauft, sondern ein komplettes Projekt.“

In 7 Schritten zum Erfolg
Das Projekt wurde von je einem Projektleiter des Anwenders und des Systemhauses geführt. Man folgte einer 7-Schritte-Einführungsmethodik, die sicherstellt, dass die mit der Einführung verbundenen Ziele im vorgegebenen Zeit- und Budgetrahmen realisiert werden können. COO Wolf: „Beim Echtstart gab es einzelne kleine Fehler. Der entscheidende Punkt für mich ist aber, dass die Produktivität, gemessen an der Faktura, nur „winzige Dellen“ aufwies. Die Tatsache, dass unsere Mitarbeiter im Lager schon am ersten Tag mit dem neuen ERP-System etwas zum Verpacken hatten und dass daraus Rechnungen geschrieben werden konnten, war der größte Projekterfolg. Trotz unseres engen Zeit- und Kostenrahmens haben wir die vereinbarte Zeit exakt eingehalten, das veranschlagte Budget wurde sogar unterschritten.“

Versandplanung mit „Gimmicks“
KARE liefert nicht auftragsbezogen aus. Das würde bei dem täglich anfallenden Waren-Volumen des Möbelgroßhändlers nicht funktionieren. Je Lieferadresse gibt es einen Mindestbestellwert, die Ware wird für den Kunden gesammelt und erst wenn der Wert erreicht ist, wird eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt startet auch die für KARE individualisierte Versandplanung. KARE IT-Entwickler Koch: „Die Versandplanung kann so strukturiert werden, dass nach individuellen Prioritäten der Kunden kommissioniert werden kann. Diese Anforderung verlangt eine enorme Flexibilität von unserer IT-Lösung.“

Lieferzeiten um 80% verkürzt
Für COO Michael Wolf ist ein wesentliches Ziel der Migration erreicht, wenn der Kunde seine Möbel schneller geliefert bekommt: „Unsere Einzelhandelsgeschäfte sind jetzt in der Lage eine Bestellung direkt im Großhandel auszulösen. Durch automatisierte Prozesse werden die Kommissionierung und die Versandplanung angestoßen. Dadurch konnten wir die Laufzeit eines Kunden-Auftrags von 10 auf 2 Tage reduzieren, also eine Bestellung, die heute erfolgt, wird übermorgen ausgeliefert. Ein enormer Effekt und wichtiger Schritt zum schneller Wohnen.“

ABAS Software AG
Südendstraße 42
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Tags: abas Software AG KARE
Branchen: Handel

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