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Der Markt für ERP-Systeme

September 06, 2021 by Norbert Gronau

Der Markt für ERP-Systeme

Der Markt für ERP-Systeme ist allein im deutschsprachigen Raum sehr umfangreich. Nicht alle Anbieter sind in allen Marktsegmenten vertreten. Dieser Beitrag stellt eine Strukturierung des Marktes nach Branchen, Unternehmensgröße und Lizensierungsart des ERP-System vor. Es werden die wichtigsten Anbieter in einzelnen Teilmärkten genannt und ihre Marktposition eingeordnet. Die Ausführungen basieren auf [1].

Am Center for Enterprise Research der Universität Potsdam existiert die Datenbank „ERP Wissen“, in der seit 2007 alle publizierten ERP-Projekte in Deutschland verzeichnet werden [2]. Diese Projekte werden von Wissenschaftlern kontinuierlich um Informationen zu Projektgründen, Projektzielen und Gründen für die Auswahl des zuletzt eingeführten Systems ergänzt. Mit über 1.950 Projekten von mehr als 350 Systemen stellt diese Datenbank eine einzigartige Basis für die anwendungsorientierte Forschung dar. 


Bild 1: Marktanteile im deutschsprachigen Raum auf der Basis publizierter ERP-Projekte [2].

Eine vom Center for Enterprise Research regelmäßig aktualisierte Grafik (Bild 1) zeigt, dass der ERP-Markt nach wie vor sehr zersplittert ist – über 160 verschiedene ERP-Systeme unterschiedlicher Anbieter wurden in den letzten Jahren in Deutschland neu installiert. Den Markt der Top Ten führt wenig überraschend die SAP SE mit ihren Systemen von Business One über (wenige) Business by Design-Projekte bis zum All-in-One und S/4HANA. Danach sind Anbieter zu unterscheiden, die viele Systeme installieren (z. B. Microsoft) und solche, die ein sehr gutes Marketing ihrer Projekterfolge beherrschen (z. B. GUS). Infor steht noch an Platz 4, verdankt dies aber überwiegend älteren gewonnenen Projekten. Weil ERP-Systeme einen sehr breiten Funktionsumfang aufweisen müssen und weil eine Vielzahl von Anbietern für ERP-Systeme existiert, ist der Markt für diese Systeme sehr unübersichtlich. Marktführer in einem Segment sind in anderen Bereichen des ERP-Marktes häufig fast gar nicht vertreten.

Der Markt für ERP-Systeme (Bild 2) lässt sich einteilen nach dem Funktionsumfang der angebotenen Systeme, nach dem Grad der Spezialisierung der Anbieter auf bestimmte Branchen oder nach der Größe und dem regionalen Tätigkeitsgebiet der ERP-Anwenderunternehmen.


Bild 2: Differenzierung des ERP-Marktes.

Auf dem ERP-Markt sind in Deutschland ca. 600 Anbieter aktiv. Der Markt ist durch starke Konzentrationsbewegungen bei gleichzeitigem Neueintritt von Anbietern zu kennzeichnen. So hat der in den USA beheimatete Anbieter infor in den letzten Jahren etwa 30 früher selbständige ERP-Anbieter aufgekauft und bietet nun die meisten dieser Lösungen weiterhin an.

Als Beispiel für die Vielfältigkeit des ERP-Marktes im deutschsprachigen Raum zeigt Tabelle 1 einige Charakteristika von Anbietern sowie deren überwiegendes Tätigkeitsgebiet (Quelle: Center for Enterprise Research).

*Gesamtunternehmen, neueste verfügbare Angabe
Tabelle 1: Häufig anzutreffende ERP-Anbieter auf dem deutschsprachigen Markt (Quelle: CER).

Alle Systeme in Tabelle 1 werden in mehreren Sprachen mit landesspezifischen Versionen eingesetzt. Cross-Industry-Lösungen sind in mehreren Branchen gleichzeitig einsetzbar, während der Funktionsumfang anderer Produkte auf einzelne Branchen konzentriert ist.

Der Funktionsumfang von ERP-Systemen beinhaltet typischerweise die Verwaltung von Material, Finanzen und Personal sowie die Abbildung der Geschäftsprozesse in Vertrieb, Leistungserstellung und teilweise Service.

Dabei weisen einige Systeme eine integrierte Finanzbuchhaltung auf, andere hingegen koppeln ihr System mit einer externen Finanzbuchhaltung. Durch Angleichung der Bedienoberflächen und abgestimmte Schnittstellen zur Übergabe von Buchungssätzen und Kontoinformationen sind diese alternativen Ansätze fast als gleichwertig zu integrierten Lösungen zu betrachten.

Ähnlich wie bei der Buchhaltung können auch Funktionen zur Verwaltung von Kundenbeziehungen entweder integriert sein oder als externes CRM-System über Schnittstellen angebunden werden.

Im Folgenden werden einige ausgewählte Marktsegmente betrachtet: der Markt für Konzernlösungen, für spezialisierte Anbieter, für sehr kleine Unternehmen sowie für Open-Source-Systeme.

ERP-Konzernlösungen

Konzernlösungen sind ERP-Systeme mit sehr umfassenden Funktionen in den Bereichen Buchhaltung, Rechnungswesen, Controlling und zur Konsolidierung der Bilanzen und Gewinn-/Verlustrechnungen ihrer internationalen Tochterunternehmen. Wesentliches Ziel des Managements ist die Steuerung des Konzerns durch finanzielle Kennzahlen, welche die Leistungsfähigkeit der einzelnen Unternehmen ausdrücken. 

Alle Konzerne setzen ERP-Software ein, teilweise auch Kombinationen von ERP-Systemen der zusammengeschlossenen Unternehmen mit zusätzlicher, selbst erstellter Berichtssoftware.

Im Bereich der Konzern-ERP-Systeme stehen nach diversen Konzentrationsrunden nur noch drei größere Anbieter im Wettbewerb miteinander. Es handelt sich um die SAP SE aus Deutschland sowie die Anbieter Infor und ORACLE (jeweils USA).  Infor vermarktet als Konzernlösung das ursprünglich von den niederländischen Softwareunternehmern Jan und Paul Baan entwickelte Infor LN. Oracle hat nach dem Kauf von Peoplesoft und J.D.Edwards mehrere ERP-Systeme im Angebot. Häufig wird Enterprise One von J.D.Edwards vermarktet, daneben die hauseigene E-Business-Suite. Für die rein finanzielle Konsolidierung kann auch CODA von UNIT4 verwendet werden.

Konzerne haben häufig mehrere Installationen von ERP-Systemen im Einsatz. Eine Aufgabe besteht in der weltweiten Harmonisierung dieser Systemlandschaften, um den Betriebs- und Wartungsaufwand zu reduzieren [3].

Der Markt für spezialisierte Anbieter

Um einen Eindruck von der Vielfältigkeit und Breite des Marktes für spezialisierte Anbieter zu geben, werden im Folgenden einige ERP-Systeme, die sich erfolgreich auf spezielle Branchen konzentriert haben, vorgestellt.

Anlagenbau und Einzelfertigung

Die ams.Solution AG entwickelt und vertreibt das ERP-System ams.erp. Die Funktionalität des Systems konzentriert sich auf die Belange der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger. Während in der klassischen Serienfertigung vor dem Beginn der Fertigung alle Zeichnungen, Stücklisten und Arbeitspläne erstellt werden müssen, so ist bei dieser Fertigungsart die Stückliste erst vollständig erarbeitet, wenn die Anlage oder Maschine beim Kunden in Betrieb gegangen ist. Bis zu diesem Zeitpunkt können sich noch Änderungen ergeben, die in die Fertigungsunterlagen eingearbeitet werden müssen. Die so genannten „wachsenden Stücklisten“ müssen jederzeit erweitert oder geändert werden können, ohne vorher Artikel angelegt zu haben und ohne auf „Dummy-Artikel“ zurückgreifen zu müssen.

Das System bietet u. a. eine integrierte Angebotskalkulation und hohe Prozesstransparenz (wann wird welches Bauteil geliefert bzw. fertiggestellt?). Ein weiteres Differenzierungsmerkmal besteht in der Beherrschung der Fremdfertigung. Bei kleinen Losgrößen ist es nicht sinnvoll, alle erforderlichen Technologien im eigenen Unternehmen verfügbar zu haben. Daher werden diese Fertigungsaufgaben (ganze Teile oder auch einzelne Bearbeitungsschritte) fremdvergeben [4]. Bild 3 zeigt mithilfe der KMDL-Modellierungsobjekte Information, physisches Objekt und Rolle [5], welche Varianten der Fremdfertigung existieren.


Bild 3: Material und Informationsflüsse bei der Fremdfertigung [4].

Häufig wird bei einer Fremdvergabe eine ganze Kette von Lieferanten angesprochen. Dies bedeutet, dass ein fremdvergebener Arbeitsgang nach seiner Fertigstellung direkt an den Folgelieferanten zu transportieren ist, welcher den nächsten Arbeitsschritt durchführt. Ebenso kommt es vor, dass der mit der Fremdvergabe betraute Fremdfertiger das Bauteil beziehungsweise die Baugruppe direkt an den Endkunden liefert. Die Abwicklung solch komplexer Vergabevorgänge erfordert ein Lieferkettenmanagement, welches durch die eingesetzte ERP-Software bezüglich der Auswirkungen auf Kosten und Termine vollständig abgebildet werden muss.

Prozessindustrie

ERP-Systeme für die Prozessindustrie müssen eine Vielzahl von Standards erfüllen [6]. Sie agieren in einer Wertschöpfungskette, an deren Ende die Gesundheit des Menschen steht: Chemische Rohstoffe und Essenzen, Kosmetika, Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel, medizinische Wirkstoffe und Arzneimittel wirken direkt, Tierfutter oder Farben und Lacke indirekt auf die menschliche Gesundheit.

Für viele dieser Standards existieren gesetzliche Regelungen wie etwa in der Pharmabranche das Arzneimittelgesetz (AMG) und auf internationaler Ebene der 21 Code of Federal Regulations (CFR) sowie die Good Automated Manufacturing Practice (GAMP).

Ebenfalls in Richtung dieser hohen Anforderungen entwickelt sich das Qualitätsniveau für Nahrungs- und Genussmittel. Neben der Lebensmittelhygieneverordnung mit HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Point System) sind im europäischen Raum die EU-Verordnungen 178/2002 zur lückenlosen Nachverfolgung von Warenströmen und 1935/2004 zur Rückverfolgung von Materialien und Gegenständen mit Lebensmittelkontakt zu nennen.

Das seit 2009 gültige EU-Chemikalienrecht (REACH, Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) erfordert Prozesse – etwa im Bereich Rückverfolgbarkeit –, die ein ERP-System für die Prozessindustrie abdecken sollte.

Die Herstellung von Lebensmitteln, in ähnlicher Form aber auch von Pharmazeutika und chemischen Produkten, geht von natürlichen Rohstoffen aus, die entweder angebaut (z. B. Pflanzen) bzw. gezüchtet (z. B. Vieh) werden oder auch ohne Eingriff des Menschen entstehen (z. B. Erdöl, Mineralien). Ihr Produktionsprozess ist überwiegend ein Entstehungsprozess, der nur zum Teil technisch bedingt ist. Darüber hinaus entstehen diese Erzeugnisse in einer „verbundenen Produktion“ (z. B. Henne und Ei) oder als „verbundenes Produkt“ aus Haupt- und Nebenprodukten (z. B. Getreide und Stroh) [7].

Im Unterschied zur diskreten Fertigung ist der Produktionsprozess in der Nahrungsmittel- und Prozessfertigung geteilt: Er besteht aus einem den Rohstoff separierenden Teil – z. B. durch Trennung, Spaltung, Extraktion etc. – und einem aggregierenden Teil, der die diversen gewonnenen Komponenten zusammen mit Zusatzstoffen nach Vorgabe der Rezeptur zu einem neuen Produkt mischt. Diese Produktionsprozesse erbringen oft zwangsläufig anfallende Produkte, die in ihrer Art, Güte und Zusammensetzung sehr unterschiedlich sind. Die Mengen- und Qualitätsverhältnisse werden bestimmt von naturgesetzlichen oder verfahrenstechnischen Bedingungen. Sie unterliegen starken stochastischen Schwankungen, die im Produktionsprozess eine regelmäßige Ermittlung der jeweiligen Qualität und Zusammensetzung erfordern.

Als Beispiel für den Funktionsumfang einer ERP-Lösung für die Prozessindustrie sei hier das Produkt GUS OS der GUS Group aus Köln genannt (Bild 4 ).


Bild 4: Funktionsumfang des Branchen-ERP-Systems GUS-OS (Quelle: GUS Group).

Handel

Bei Handelsunternehmen stehen die vollständige Kontrolle über Lieferleistungen und Finanzen sowie die Stärkung der Position in der Lieferkette immer mehr im Fokus. Dazu wird ein aktueller Überblick über ihre Warenein- und -ausgänge und damit nicht nur über die Warenwirtschaft, sondern auch über die Auftragsverwaltung inklusive Buchhaltung und Customer Relationship Management (CRM) benötigt. Für einen reibungslosen Ablauf ihrer Geschäftsprozesse ist ein Einblick in die gesamte Lieferkette in Echtzeit, inklusive aktueller Zahlen hinsichtlich Lagerbestandsmengen und Lieferzeiten, unabdingbar [8].

Einer der ERP-Anbieter, die sich auf den Handel in den verschiedenen Ausprägungen Multichannel-Handel, Einzelhandel (Retail) und Großhandel (Wholesale) konzentrieren, ist die CVS GmbH mit ihrem ERP-System Alphaplan. Bild 5 zeigt die in Alphaplan angebotenen Module. Dazu gehört eine effiziente Handhabung von Warenrückläufern, aber auch die Abbildung einfacher Produktionsschritte an einem Artikel.

ERP-Systeme für kleine Unternehmen

Ein spezielles Marktsegment umfasst ERP-Systeme für sehr kleine Unternehmen bzw. für Einzelpersonen wie Freiberufler oder Gewerbetreibende. Dieser Markt wird auch als SOHO (Small Office and Home Office)-Markt bezeichnet.

Der Einzelunternehmer muss seine Warenbestände (Ressource Material) organisieren, Eingangsrechnungen verbuchen und Ausgangsrechnungen erstellen (Ressource Finanzen) sowie Auswertungen seines Geschäftsbetriebs z. B. für steuerliche Zwecke erstellen (Ressource Information). Wenn er überhaupt über angestelltes Personal verfügt, so wird dieses in der Regel zur Leistungserstellung eingesetzt; über IT-Personal verfügt der Einzelunternehmer in der Regel nicht.

Beispiele für SOHO-ERP-Systeme sind die Produkte Lexware, Scopevisio, aber auch Online-Lösungen wie der „Buchhaltungsbutler.de“.  Das Produkt Lexware Financial Office der Haufe-Lexware GmbH weist Module für Buchhaltung, Warenwirtschaft und Personalabrechnung auf. Die Cloudlösung Scopevisio bietet neben ERP (allerdings ohne Warenwirtschaft, was den Einsatzbereich des Systems stark einschränkt) auch Module zur Projektverwaltung und ein CRM an. Die Lösung „Buchhaltungsbutler.de“ bietet eine weitgehende Automatisierung der Belegerfassung und Buchung an und erleichtert somit Freiberuflern die „lästige“ Buchhaltungsarbeit sehr. 

Den Begriff ERP-System verdienen jedoch nicht alle dieser Systeme. Funktionsumfang und Integrationsgrad dieser Lösungen sind jedoch keinesfalls mit größeren ERP-Systemen zu vergleichen. Bei einigen Produkten besteht z. B. keine Verknüpfung zwischen der Adresse eines Kunden in der Auftragsbearbeitung und der Adresse desselben Kunden in der Buchführung, selbst wenn Kundennummer und Buchungskontonummer übereinstimmen. So müssen bei Adressänderungen beide Adressen nachgepflegt werden, was bei größeren ERP-Systemen undenkbar wäre.

Open-Source-ERP-Systeme

Neben die zahlreichen Anbieter kommerzieller ERP-Produkte ist in den letzten Jahren, ausgelöst durch den großen Erfolg des Open-Source-Betriebssystems Linux, auch etwas Bewegung in die Zahl offener Anwendungssysteme gekommen. Tabelle 2 zeigt einige derzeit verfügbare Open-Source-ERP-Systeme.


Tabelle 2: Open-Source-ERP-Systeme (Auswahl) [1].

Kennzeichnend für Open-Source-Systeme ist die Zugänglichkeit des Quelltextes, der typischerweise für Weiterentwicklung und Fehlerkorrektur offengelegt wird und um den herum sich eine Gemeinschaft von Softwareentwicklern bildet, die neue Versionen und Fehlerkorrekturen für dieses System zur Verfügung stellt. In einzelnen Fällen stellen Anbieter auch Systeme, deren Weiterentwicklung sie nicht mehr allein verantworten wollen, auf eine Open-Source-Lizensierung um, damit die Pflege des Systems auf eine breitere Basis gestellt wird. Teilweise ist auch nur der Applikationsteil von Open-Source-Systemen quelloffen, während kommerzielle Datenbanken genutzt werden müssen, um das System zum Laufen zu bringen (so etwa bei Compière, wo die Datenbank Oracle genutzt werden muss).

Insgesamt haben Open-Source-ERP-Systeme derzeit nur einen geringen Verbreitungsgrad. Während ihre technologische Basis häufig modern ist, da wenig Altlasten von Jahrzehnte alten Implementierungen mitgenommen werden müssen, so ist die Funktionalität doch häufig sehr viel beschränkter als bei den auf einzelne Branchen spezialisierten ERP-Systemen kommerzieller Anbieter.

Bild 5: Module des ERP-Systems Alphaplan (Quelle: CVS).

Auch wird gelegentlich der Effekt der Ersparnis bei Open-Source-ERP-Systemen überschätzt. Es entfallen typischerweise zwar die Lizenzkosten aufgrund des quelloffenen Charakters der Software; allerdings bleiben sämtliche übrige Kosten für Schulung, Hardware, Customizing und Prozessveränderungen unverändert bzw. es kommen noch zusätzliche Aufwendungen für notwendige funktionale Anpassungen des Systems hinzu, wenn die Spezifika des Unternehmens dies erfordern. Zudem ist nicht bei allen quelloffenen ERP-Systemen sichergestellt, dass ein Support-Vertrag abgeschlossen werden kann; für einige Systeme wie etwa AVErp stehen jedoch entsprechende Anbieter zur Verfügung. Nicht zuletzt gehen einige kommerzielle Anbieter auch dazu über, für Teilbereiche ihres Software-Stacks Open-Source-Systeme zu verwenden, etwa für Applikationsserver (Jboss oder Tomcat), um die Lizenzkosten für ihre Kunden zu verringern.

Insofern wird die Open-Source-Bewegung im Allgemeinen für ERP-Systeme auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, während die reine Anwendung quelloffener ERP-Systeme sich weiterhin auf unspezifische Nischenmärkte beschränken wird.

Lesen Sie auch unserer Marktübersichten

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ERP-KonzernlösungenERP-MarktMarkt für spezialisierte AnbieterSOHO


[1] Gronau, N.: ERP-Systeme. Architektur, Management und Funktionen des Enterprise Resource Planning. 4. Auflage DeGruyter Berlin Boston 2021.
[2] Gronau, N.: Trends im ERP-Markt 2019, ERP Management 2/2019, S. 24-27.
[3] Schmidt, B.: Wettbewerbsvorteile im SAP-Outsourcing durch Wissensmanagement - Methoden zur effizienten Gestaltung des Übergangs ins Application Management. Berlin 2009.
[4] Müller, W.: Fremdvergabe in der Einzelfertigung. PPS Management 10. Jg. (2005) Heft 2, S. 11-14.
[5] Gronau, N.: Geschäftsprozessorientierte Softwaresysteme - Planung und Anwendung. In: Tiemeyer, E. (Hrsg.): Handbuch IT-Management. Konzepte, Methoden, Lösungen und Arbeitshilfen für die Praxis. 7. Auflage München 2020, S. 281-310.
[6] Nettersheim, D.: Im Prozess der Qualität, PPS Management 13. Jg. (2008) Heft 2, S. 45-47.
[7] Weidenhaun, J., Niehsen, F.: ERP-Lösungen für die Nahrungsmittel- und Prozessindustrie. PPS Management 8. Jg. (2003) Heft 4, S. 36-39.
[8] Reinecke, M.: ERP für den Handel, ERP Management 4/2017, S. 41.




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