Künstliche Intelligenz (KI)

Best-of ERP 2025: ERP mit KI-Funktionen

ERP-System des Jahres: Scopevisio wird mit Gold prämiert
27.11.2025 - von Redaktion ERP
Lesedauer:  4 Minuten
Preisverleihung ERP System des Jahres 2025
v. l. n. r.: Jörg Haas (Vorstand), Özlem Doger-Herter (Head of Communication), Michael Rosbach (Vorstand), Norbert Gronau (Jurymitglied) © IT-Unternehmertag

„Simplify your daily business: Wir entlasten unserer Anwenderinnen und Anwender im Arbeitsalltag, indem wir ihre Geschäftsprozesse über alle Unternehmensbereiche hinweg digitalisieren und automatisieren.“ (Leitbild der Scopevisio)

Scopevisio integriert KI-Funktionen in eine cloudbasierte ERP-Plattform, um Arbeitsabläufe strukturiert zu unterstützen. KI übernimmt Datenerkennung, Plausibilitätsprüfungen und die Analyse von Dokumenten. Dadurch verringert sich der manuelle Aufwand, und Prozesse werden konsistenter nachvollziehbar. Prognosen und Auswertungen in Echtzeit erleichtern operative Entscheidungen. Ein sprachbasierter KI-Assistent ermöglicht den direkten Zugriff auf Informationen, ohne dass Nutzer durch komplexe Menüstrukturen navigieren müssen. Über offene Schnittstellen lässt sich das System in bestehende Anwendungslandschaften einbinden. Ins gesamt entsteht eine Umgebung, die Transparenz fördert, Medienbrüche reduziert und die Steuerbarkeit des Unternehmens verbessert, ohne dabei auf zusätzliche Infrastruktur angewiesen zu sein.

Doch bevor moderne KI-gestützte ERP-Systeme ihr Potenzial entfalten können, lohnt ein Blick auf die Ausgangslage vieler mittelständischer Unternehmen. Denn die Realität zeigt: Die täglichen Arbeitsprozesse sind häufig durch historisch gewachsene Strukturen und heterogene Systemlandschaften geprägt.

ERP System des Jahres Siegel

Das Problem

Derzeit arbeiten Unternehmen häufig mit veralteter On-Premises-Software, deren Betriebskosten hoch sind und deren Flexibilität für moderne Anforderungen nicht ausreicht. Hinzu kommt, dass verschiedene Abteilungen mit getrennten Systemen arbeiten, was zu Datensilos, Doppeleingaben und widersprüchlichen Informationen führt. Die fehlende Transparenz in den Geschäftsprozessen erschwert fundierte Entscheidungen, da Abläufe nur schwer nachvollziehbar sind. Zudem mangelt es an Schnittstellen, wodurch ein automatisierter Datenaustausch kaum möglich ist und Medienbrüche entstehen. Diese Faktoren verhindern auch eine effiziente Skalierung: Mit zunehmendem Wachstum stößt das Unternehmen schnell an Grenzen, da die Systeme weder harmonieren noch anpassbar genug sind.

Die Lösung

Die Lösung besteht in einer integrierten, sicheren KI innerhalb eines deutschen Cloud-ERP-Systems. Die KI Funktionen sind direkt im System verankert und lassen sich DSGVO-konform nutzen, ohne dass externe Schatten Tools notwendig werden. Wartung und Updates übernimmt der Anbieter Scopevisio vollständig. Eine generative KI im Dokumentenmanagementsystem erschließt, verschlagwortet und fasst Dokumenteninhalte automatisch zusammen und schafft damit eine bisher einzigartige Tiefe der Wissensarbeit im mittelständischen ERP-Umfeld. Durch eine einheitliche Datenbasis arbeiten alle Unternehmensbereiche auf einer gemeinsamen Plattform, wodurch konsistente Informationen für sämtliche Nutzer verfügbar sind. Echtzeit-Dashboards und Reports ermöglichen fundierte Entscheidungen auf Basis aktueller Kennzahlen. Über die offene API lassen sich Fremdsysteme problemlos anbinden, während die modulare Architektur es ermöglicht, Funktionen und Nutzer flexibel zu erweitern.

Preisverleihung ERP System des Jahres 2025
v. l. n. r.: Özlem Doger-Herter (Head of Communication), Chantal Ruppert (GITO CEO), Jörg Haas (Vorstand) © IT-Unternehmertag

Kundennutzen

Für die Kunden ergeben sich daraus deutliche Vorteile. Der manuelle Aufwand reduziert sich erheblich, da die KI Datenerkennung, Validierung und Dokumentenverarbeitung übernimmt. Gleichzeitig steigt die Prozessqualität: Einheitliche Daten, nachvollziehbare Abläufe und Echtzeiteinblicke verbessern die Entscheidungsfindung spürbar. Digitale Workflows ohne Medienbrüche beschleunigen Abläufe, reduzieren Fehlerquellen und ermöglichen eine schnelle Bearbeitung. Die cloudbasierte Architektur sorgt dafür, dass das System jederzeit skalierbar bleibt und Unternehmen flexibel auf neue Anforderungen reagieren können. Für die interne IT sinkt die Belastung, da keine lokale Infrastruktur erforderlich ist und Wartung sowie Updates automatisch erfolgen. Zudem arbeiten alle Bereiche auf einer zentralen Datenbasis, wiederkehrende Aufgaben werden automatisiert ausgeführt, und die Betreuung durch den Hersteller sorgt dafür, dass Rückmeldungen direkt in die Weiterentwicklung einfließen. Offene Schnittstellen gewährleisten darüber hinaus eine einfache Integration weiterer Softwarelösungen.

Alleinstellungsmerkmale

Die Alleinstellungsmerkmale des Systems liegen vor allem in der integrierten, sicheren KI innerhalb eines deutschen Cloud-ERPs, die ohne externe Tools auskommt und vollständig DSGVO-konform ist. Die generative KI im DMS ermöglicht eine bisher unerreichte Analyse- und Wissensarbeitstiefe, da Inhalte automatisch erschlossen, verschlagwortet und zusammengefasst werden. Die Plattform folgt einer konsequenten Logik mit einheitlicher Datenbasis, auf die alle Module zugreifen, was sowohl Konsistenz als auch Integrationsfähigkeit maximiert. Eine offene API-Architektur verhindert Abhängigkeiten von Resellern und bietet technisch transparente Anbindungen. Ergänzt wird dies durch das Konzept des „Conversational ERP“, bei dem ein KI-Assistent Informationen bereitstellt, Analysen ermöglicht und Aufgaben per natürlicher Sprache steuert – ein Ansatz, der Komplexität reduziert und Einstiegshürden deutlich senkt.

Preisverleihung ERP System des Jahres 2025
© IT-Unternehmertag

Stellungnahme der Jury:

Mehr erfahren über


Das könnte Sie auch interessieren

„KI‑basierte Kundenanalytik – Reifegrade und Trends“

„KI‑basierte Kundenanalytik – Reifegrade und Trends“

Daten intelligent nutzen, Kunden besser verstehen und Entscheidungen gezielt optimieren.
Künstliche Intelligenz verändert die Kundenanalytik – doch viele Unternehmen stehen am Anfang ihrer Entwicklung. Welche Trends prägen den Einsatz von KI, welche Reifegrade lassen sich erkennen und wie gelingt der systematische Ausbau der Kundenanalytik? Der Beitrag liefert Einblicke auf Basis aktueller Studien und zeigt, wie Unternehmen ihre Daten gezielt nutzen können, um Kunden besser zu verstehen und Entscheidungen nachhaltig zu verbessern.
Try mit sehr wenig Error dank Grüner KI

Try mit sehr wenig Error dank Grüner KI

Wenn neuronale Simulation in Grüne KI implementiert wird
Das Testzentrum für Grüne KI  ist in einer Gründerzeitvilla einer beschaulichen Seitenstraße gegenüber dem Campus der Universität Potsdam untergebracht. Von außen würde niemand auf die Idee kommen, dass hier über die Zukunft digital basierter Fertigung nachgedacht und geforscht wird. Aber im anliegenden Anwendungslabor können beliebig komplexe Produktionsabläufe industrieller Fertigung simuliert und mit den gesammelten Daten wiederum KI‑basierte, selbstlernende Modelle erstellt werden.
Vibe Coding für ERP: Modernisieren ohne Austausch

Vibe Coding für ERP: Modernisieren ohne Austausch

Wie Microservice-Architekturen Vibe Coding in ERP-Landschaften tragfähig machen
ERP-Systeme stehen unter KI-Druck, aber kein Unternehmen kann seinen Kern ersetzen. Vibe Coding bietet einen dritten Weg: Fachbereichsprototypen docken in Tagen an fachliche Dienste an, nicht an den Monolithen. Der Beitrag zeigt, welche Architektur das möglich macht, welche ERP-Andockpunkte sich anbieten und wie Reifegrad und Risiken geführt werden.
Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Wie KI-Tools auch ohne Programmierkenntnisse ERP-Erweiterungen in Reichweite bringen
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. ERP-Systeme bilden das Rückgrat operativer Geschäftsprozesse. Ihre Anpassung gilt ...
Von ERP bis Non-ERP: fünf Reifegrade beim KI-Einsatz

Von ERP bis Non-ERP: fünf Reifegrade beim KI-Einsatz

Warum KI-Agenten das alte ERP-Paradigma radikal verändern
sponsored
ERP-Systeme waren lange reine Verwaltungssoftware im Hintergrund. Mit agentischer KI ändert sich das grundlegend: Aus einem System of Record wird ein System of Action, das Prozesse aktiv steuert und Entscheidungen unterstützt. Der Artikel zeigt, wie Agentic AI ERP Unternehmen produktiver macht, Kosten senkt und neue Wettbewerbsvorteile schafft –und warum Führungskräfte dieses Thema jetzt im Blick haben sollten.
Produktivität neu gedacht

Produktivität neu gedacht

Warum Automatisierung der stille Held der KI-Debatte ist
Während KI die Schlagzeilen dominiert, erzielen viele Unternehmen ihre größten Effizienzgewinne durch intelligente Automatisierung bestehender ERP-gestützter Prozesse. Der Gastbeitrag von Dr. Willms Buhse zeigt auf, wie Automatisierung als Fundament wirkt, auf dem KI sinnvoll aufbauen kann –und warum ein zu früher KI-Fokus häufig mehr Komplexität als Nutzen erzeugen kann.