Branche: branchenübergreifend

Mit ERP durch die Krise

Mit ERP durch die Krise

Derzeit hält die Weltwirtschaft den Atem an: Lieferketten sind unterbrochen, Kundenzahlungen verzögern sich, Mitarbeiter müssen in Kurzarbeit. Viele Unternehmen leiden unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Sowohl Hersteller als auch Zulieferer und Händler haben mit veränderten Betriebsabläufen und stockenden Zahlungsflüssen zu kämpfen. Die Krise offenbart einmal mehr die wichtigen Stellschrauben für Unternehmen, um ihre Prozesse und somit ihre Liquidität aufrechtzuerhalten: der Einsatz neuester Technologien. Viele Firmen arbeiten nach wie vor mit veralteten IT-Strukturen im Verwaltungsbetrieb. Die ERP-Lösungen sind teilweise selbst programmiert, es werden Excel-Listen geführt und Daten in Dritt-Tools ausgewertet. Das führt zu trägen Prozessen, die Zeit und Ressourcen fressen. So dauert es mitunter 24 Stunden, bis Zahlen vom Vortag vorliegen. Schnelles Reagieren auf Angebot und Nachfrage ist nicht möglich. Dabei ist es gerade in der Krise in vielen ...
Die Schwungkraft digitaler Services

Die Schwungkraft digitaler Services

Der Irrglaube, es ist nur möglich innovativ zu sein, wenn ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird, hält sich hartnäckig. Erfolgreiche Unternehmen zeigen, dass auch digitale Services ein wichtiger Werthebel sind. Der Charme von Plattformen und Service-Modellen sind die neuen Möglichkeiten, Risiko, Variantenkomplexität und Umsatzvolatilität in ein neues Gleichgewicht zu bringen. Services haben den Vorteil, dass sie häufig kapitalarm skalierbar sind und auf einen bestehenden Kundenstamm aufbauen können. Sie bedeuten weniger Investitionskosten und bauen auf vorhandenen Lieferketten auf. Das Ergebnis ist ein neues Geschäftsfeld und Risikodiversifikation. Das hat auch positive Auswirkungen auf das Produktgeschäft mit einem Schwungradeffekt. Flywheel-Effekt erlaubt Cross-Selling Neue digitale Services schaffen nicht nur ein zweites Standbein, sie befruchten auch das Kerngeschäft [1]. Hinter dem Einstieg von Amazon in das Streaming-Geschäft steckte nicht nur die ...
Folge 12: Umgang mit schwierigen Führungskräften

Folge 12: Umgang mit schwierigen Führungskräften

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gronau ist Inhaber des Lehrstuhls für Prozesse und Systeme an der Universität Potsdam. Er ist häufiger Key- note Speaker und Gründer der auf Trusted Advisory spezialisierten Potsdam Consulting Advisory GmbH. Zu seinen Kunden zählen Familienunternehmen wie Bahlsen und die Meyer Werft, Konzerne wie Universal Music, Daimler und Lufthansa Technik sowie öffentliche Einrichtungen wie die Landeshauptstadt München und das Land Niedersachsen. Er hat Bücher zu Geschäftsprozessmanagement, ERP und Wissensmanagement verfasst und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ACATECH. E-Mail advisor@potsdam-consulting.de Im Verlauf eines komplexen IT- oder Reorganisationsprojektes kommt es unweigerlich zu einem Punkt, an denen der Belegschaft oder einzelnen Führungskräften klargemacht werden muss, dass Veränderungen erforderlich sind und dass die Entscheidung, die Veränderung auch umzusetzen, bereits gefallen ist. Schwierig kann eine ...
Folge 11: Wer passt sich an, der Prozess oder das System?

Folge 11: Wer passt sich an, der Prozess oder das System?

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gronau ist Inhaber des Lehrstuhls für Prozesse und Systeme an der Universität Potsdam. Er ist häufiger Key- note Speaker und Gründer der auf Trusted Advisory spezialisierten Potsdam Consulting Advisory GmbH. Zu seinen Kunden zählen Familienunternehmen wie Bahlsen und die Meyer Werft, Konzerne wie Universal Music, Daimler und Lufthansa Technik sowie öffentliche Einrichtungen wie die Landeshauptstadt München und das Land Niedersachsen. Er hat Bücher zu Geschäftsprozessmanagement, ERP und Wissensmanagement verfasst und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ACATECH. E-Mail advisor@potsdam-consulting.de Viele Projekte der ERP-Auswahl werden anfänglich getrieben durch den Wunsch der Auftraggeber, „möglichst im Standard zu bleiben“. Zu Beginn eines Projektes fürchten Entscheider nichts mehr als Anpassungen an Softwarelösungen. Nach meiner Erfahrung aus einer Vielzahl von Einführungsprojekten, die ich als ...
Folge 10: Standardsoftware oder Eigenentwicklung

Folge 10: Standardsoftware oder Eigenentwicklung

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gronau ist Inhaber des Lehrstuhls für Prozesse und Systeme an der Universität Potsdam. Er ist häufiger Key- note Speaker und Gründer der auf Trusted Advisory spezialisierten Potsdam Consulting Advisory GmbH. Zu seinen Kunden zählen Familienunternehmen wie Bahlsen und die Meyer Werft, Konzerne wie Universal Music, Daimler und Lufthansa Technik sowie öffentliche Einrichtungen wie die Landeshauptstadt München und das Land Niedersachsen. Er hat Bücher zu Geschäftsprozessmanagement, ERP und Wissensmanagement verfasst und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ACATECH. E-Mail advisor@potsdam-consulting.de Nicht nur einmal taucht in komplexen IT- und Reorganisationsprojekten die Frage auf, ob die Abbildung eines Prozesses oder einer Leistungserstellung besser durch eine marktverfügbare Standardsoftware oder durch eine Eigenentwicklung erfolgen sollte. Wenn Sie jetzt konkrete Fälle im Kopf haben und denken das ist doch ...
Folge 9: Schnittstellen oder integriertes System

Folge 9: Schnittstellen oder integriertes System

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gronau ist Inhaber des Lehrstuhls für Prozesse und Systeme an der Universität Potsdam. Er ist häufiger Key- note Speaker und Gründer der auf Trusted Advisory spezialisierten Potsdam Consulting Advisory GmbH. Zu seinen Kunden zählen Familienunternehmen wie Bahlsen und die Meyer Werft, Konzerne wie Universal Music, Daimler und Lufthansa Technik sowie öffentliche Einrichtungen wie die Landeshauptstadt München und das Land Niedersachsen. Er hat Bücher zu Geschäftsprozessmanagement, ERP und Wissensmanagement verfasst und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ACATECH. E-Mail advisor@potsdam-consulting.de Die Vereinheitlichung, Vereinfachung und Standardisierung der betrieblichen Anwendungssysteme ist eine Herkulesaufgabe. Die steigende Komplexität von Prozessen und Produkten, veränderte und immer stärker differenzierte Anforderungen von Märkten und Kunden erzeugen in den meisten Unternehmen eine tief differenzierte ...
Folge 8: Wie wird die IT betrieben?

Folge 8: Wie wird die IT betrieben?

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gronau ist Inhaber des Lehrstuhls für Prozesse und Systeme an der Universität Potsdam. Er ist häufiger Key- note Speaker und Gründer der auf Trusted Advisory spezialisierten Potsdam Consulting Advisory GmbH. Zu seinen Kunden zählen Familienunternehmen wie Bahlsen und die Meyer Werft, Konzerne wie Universal Music, Daimler und Lufthansa Technik sowie öffentliche Einrichtungen wie die Landeshauptstadt München und das Land Niedersachsen. Er hat Bücher zu Geschäftsprozessmanagement, ERP und Wissensmanagement verfasst und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ACATECH. E-Mail advisor@potsdam-consulting.de Bei komplexen Projekten kommt es häufig auch zu wesentlichen Änderungen der eingesetzten Informationssysteme. Spätestens, wenn wesentliche Erweiterungen der Hardware anstehen, stellt sich die Frage nach dem Betriebsort der IT.  Empfehlenswert ist es, diese Frage nicht spontan und aus dem Bauch heraus zu ...
Dr. ERPel und der stumme ERP-Anbieter

Dr. ERPel und der stumme ERP-Anbieter

Von Inkompetenz und ungelösten Problemen
Dr. ERPel weiß, dass in Projekten Dinge schieflaufen. Die AV hat keine Zeit, um die Stammdaten durchzuarbeiten für das neue ERP-Projekt. Übrigens, weil sie noch kein neues ERP-System haben und daher sehr viele Daten erneut mühsam eingeben müssen. Der Anbieter hat leider wieder nur Herrn Meier für das Customizing der Finanzabteilung geschickt, obwohl bekannt ist, dass er nur aufgrund seiner langen Firmenzugehörigkeit noch dabei ist, nicht weil er so kompetent ist. „Manchmal kracht es dann auch gehörig“ Irgendwann wird es dem Auftraggeber dann zu bunt. Das Projekt geht nicht vorwärts, während bereits große Summen des Geldes an den Anbieter geflossen sind. Der Eigentümer macht Druck. Dass die eigenen Leute nicht genug Zeit haben, will er dann meistens nicht hören. Es kommt zu Sitzungen des Lenkungsausschusses, in denen gestritten wird. Ein hoher Vertreter des Anbieters kommt hinzu und verspricht, er werde sich das alles sorgfältig ansehen. „Monate ...
Mit jKARAT.ERP die digitale Transformation meistern!

Mit jKARAT.ERP die digitale Transformation meistern!

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Die Beherrschung von neuen technologischen Verfahren, die Machbarkeit und Umsetzbarkeit von neuen Produkten ist für den produzierenden Mittelstand am Standort Deutschland ein essentieller Bestandteil der Unternehmenskultur. Dabei ist die Digitalisierung als Treiber für Rationalisierung und Produktivitätssteigerung auch im Mittelstand angekommen. Als zentraler Bestandteil dieser Strategie unterstützt jKARAT als vollintegriertes ERP-System die einzelnen Schritte in der Digitalisierung durch flexibel einsetzbare Module, basierend auf einer zukunftsfähigen, browserbasierten Architektur des ERP-Gesamtsystems. Wir verstehen uns als Inkubator für die Umsetzung der jeweils aktuellen IT-Technologien. Mit einer modernen browserbasierten Architektur, vollintegrierten Schnittstellen und einem vollständigen Funktionsumfang kann der Kunde darauf vertrauen, dass jKARAT stets dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Releasewechsel oder die ständige Anpassung von Schnittstellen ...
Bestimmung nachhaltiger Anwendungssystemarchitekturen

Bestimmung nachhaltiger Anwendungssystemarchitekturen

Die teilweise sehr kurzfristig notwendige Reaktion auf Veränderungen erfordert von Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit. Anwendungssystemarchitekturen, die im Wesentlichen aus alten und selbst entwickelten Systemen bestehen, erfüllen häufig diese Anforderungen nicht. Investitionsmittel für neue Software sind jedoch begrenzt, daher müssen Prioritäten in der Ablösung von Altsystemen gesetzt werden. Eine effiziente Analysemethode zur Planung der Erneuerung der Anwendungssystemlandschaft stellt die Wandlungsfähigkeitsanalyse dar. Dieser Beitrag beschreibt Vorgehen und Ergebnisse am Beispiel eines international tätigen Automobilzulieferers. Eine schnelle und effiziente Anpassung sichert den Unternehmenserfolg insbesondere bei unvermittelt auftretenden Änderungen im Umfeld. Daher wird eine wandlungsfähige Unternehmensarchitektur angestrebt, in der Geschäftsprozesse, Anwendungssystemarchitektur sowie Applikationslandschaft eng miteinander ...
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