ERP-Technologie

Vorhandene ERP-Architekturen kommen seit einiger Zeit unter massiven Stress, wenn es um die Anbindung neuer Technologien geht. Wie gehe ich mit dem Digitalen Zwilling um, den Industrie 4.0 fordert? Wo speichere ich die großen Datenmengen aus meinen Internet-of-Things-Projekten? Und wie werte ich diese aus, im ERP-System, in einer BI-Lösung oder über eine Plattform in der Cloud? Überhaupt, wann lohnt es sich denn, das vorhandene oder neue ERP-System in der Cloud zu betreiben und worauf muss der Anwender achten? Diese Fragen rund um neue ERP-Technologien werden in den folgenden Beiträgen beantwortet.

ERP-Technologie

Dr. ERPel und der Rückschritt im ERP-Dschungel

Dr. ERPel und der Rückschritt im ERP-Dschungel

Die Gefahren der proprietären Abhängigkeit
Unabhängigkeit von proprietärer Technologie ist eine äußerst wichtige technologische Weichenstellung für ein zukunftsfähiges ERP-System. Damit meint Dr. ERPel nicht den (unentschieden stehenden) Kampf zwischen Microsoft und Java, sondern die vielen anderen Technologien, die zum sicheren und performanten Betrieb eines ERP-Systems gehören. „Der Kampf zwischen Microsoft und Java steht unentschieden“ Neulich konnte Dr. ERPel einer Systemvorführung beiwohnen, die ihn fast vom Glauben an den gesunden Menschenverstand abfallen ließ. Folgendes war geschehen: Ein international sehr bedeutender Anbieter mit einer beachtlichen Präsenz leider zumeist veralteter ERP-Systeme in Deutschland führt sein neuestes Release bei einem potenziell millionenschweren Kunden vor. „Dr. ERPel war begeistert: Alles wie im Lehrbuch“ Um plattform- und geräteunabhängig zu bleiben, hatte der Anbieter die gesamte Benutzerinteraktion auf das zukunftsweisende HTML 5 umgestellt. ...
Business Intelligence und Wirtschaftlichkeit

Business Intelligence und Wirtschaftlichkeit

Der Einstieg in Business Intelligence (BI) ist nicht einfach eine Investitionsentscheidung, denn es geht darum, wie die Entscheidungsfindung verbessert werden kann. Es müssen ex ante Annahmen getroffen werden, wie schnellere und besser aufbereitete Informationen in konkreten Entscheidungssituationen zu besseren Entscheidungen führen – ein schwieriges Unterfangen bei meistens fehlenden Erfahrungen. Schließlich müssen Lerneffekte berücksichtigt werden. Steria Mummert hat herausgearbeitet, dass sich erste BI-Projekte selten lohnen [1]. Der Nutzen stellt sich häufig erst bei Folgeprojekten ein, bei denen die Erfahrungen aus den Vorgängerprojekten genutzt werden können. Die Gefahr ist, dass Initialprojekte wegen scheinbar mangelnder Wirtschaftlichkeit erst gar nicht begonnen werden. Der Einstieg in Business Intelligence (BI) ist nicht einfach eine Investitionsentscheidung, denn es geht darum, wie die Entscheidungsfindung verbessert werden kann. Es müssen ex ante Annahmen ...
Big Data

Big Data

Welcher Wert steckt in den großen Daten die wir heutzutage problemlos in unseren Geschäften generieren können? Dieser Wert wird durch Business Analytics geliefert. Doch was braucht man, um Business Analytics und Manufacturing Analytics zum Erfolg zu treiben? Was alles dazu erforderlich ist, erfahren Sie in folgendem Video von Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Direktor des Center for Enterprise Research an der Universität Potsdam und Herausgeber von www.erp-management.de!
Operational Business Intelligence

Operational Business Intelligence

Operational Business Intelligence ermöglicht Unternehmen die Analyse täglicher Geschäftsaufgaben zur Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit. Allerdings bedarf es einer fachlichen Ausrichtung analytischer Anwendungen an eine operative Entscheidungsfindung und deren spezifischen Merkmalen der Wertschöpfung.
Analytische Anwendungen und Business Intelligence

Analytische Anwendungen und Business Intelligence

Chance und Herausforderung
Bei ERP Add-ons handelt es sich um ergänzende Funktionen und Systeme, die in Verbindung mit ERP-Systemen genutzt werden können. Für den Funktionsbereich des Berichtswesens, der Unternehmensplanung und -steuerung hat sich in den vergangenen zehn Jahren ein Add-on etabliert, welches sich unter dem Begriff Business Intelligence einen Namen gemacht hat. Synonym werden oft auch die Begriffe Analytics, Corporate Performance Management und seit kurzem auch Big Data verwendet. Der Artikel erläutert Business Intelligence und Gründe für den Einsatz dieser Technologie. Der Begriff „Business Intelligence“(BI) wurde erstmals 1958 im IBM Journal of Research and Development von Hans Peter Luhn [1] erwähnt. Luhn beschreibt BI als eine Kombination von Konzepten und Methoden, welche die Entscheidungsfindung in Organisationen durch die Bereitstellung faktenbasierter Informationssysteme verbessern. In den folgenden Jahrzehnten spielte der Begriff zunächst keine signifikante Rolle mehr. Erst ...
In-Memory-Technologie für Mobile Business Intelligence

In-Memory-Technologie für Mobile Business Intelligence

Einfluss von In-Memory-Technologien auf mobile BI-Anwendungen
Fachanwender und Entscheidungsträger fordern zunehmend einen ortsunabhängigen Zugriff auf ihre aktuellen Geschäftskennzahlen, um schnell auf Änderungen zu reagieren oder informierte Entscheidungen treffen zu können. Durch mobile Business Intelligence-Anwendung wird der ortsunabhängige Konsum von aktuellen Daten und Informationen erhöht und die Entscheidungsunterstützung beschleunigt. Für IT-Abteilungen hingegen ist die Bereitstellung dieser Anwendungen durch die steigende Datenmenge und heterogene IT-Landschaft erschwert. In-Memory-Technologien versprechen diesem Problem Abhilfe zu schaffen. Mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Die Durchdringung mobiler Endgeräte im privaten Umfeld hat auch einen starken Einfluss auf die Nutzung von Geschäftsanwendungen. Nutzer wollen heute in der Lage sein, ähnlich wie bei ihren privaten mobilen Anwendungen, auf relevante Geschäftsdaten jederzeit und an jedem Ort ...
Big Data Management

Big Data Management

Stand der Innovationsadoption
Big Data Management, Business Intelligence und Analytics – was steckt dahinter und wie unterscheiden sich die Begriffe? Dieser Beitrag erklärt die Grundlagen und zeigt anhand einer wissenschaftlichen Untersuchung, wie Unternehmen analytische Tools nutzen, um ihre Strategien effektiv umzusetzen und die Entscheidungsfindung zu optimieren.
Mobile Business Intelligence

Mobile Business Intelligence

Der mobile Zugriff auf Daten und Analysen gehört zu einer der wesentlichen Anforderungen an Informationssysteme. Das mobile Business Intelligence (BI) soll dazu beitragen, Entscheidungen unabhängig von Ort und Zeit zu treffen. Aufgrund der technischen und funktionalen Weiterentwicklung mobiler Endgeräte in den letzten Jahren sind auch die Funktionen und die Performance mobiler BI-Lösungen gestiegen. Der Beitrag zeigt die technischen Grundlagen von mobile BI auf und erörtert die Vor- und Nachteile der Realisierungsformen. Ein Überblick von Anwendungsbeispielen soll die Nutzenpotenziale von mobile BI verdeutlichen. Immer mehr Daten stehen den Entscheidern in Unternehmen in unterschiedlich aggregierter Form zur Verfügung. Dabei ist es zunehmend wichtig, diese in Echtzeit und mobil abzurufen. Smartphones und Tablet-PCs können zur Erfüllung dieser Anforderungen beitragen. Dabei müssen die Vorteile, die diese Geräte mit sich bringen, auch nutzbringend eingesetzt werden. Denn die ...
Technologietrends in ERP

Technologietrends in ERP

Herausforderungen und Chancen durch In-Memory-Technologie in der Datenbankverwaltung und Cloud Computing
Die Einführung und Erneuerung von Unternehmenssoftware im Allgemeinen und von ERP-Systemen im Speziellen waren noch nie triviale Unterfangen, bilden solche Systeme doch oft das digitale Rückgrat von Ablauforganisationen. Bis in die 1990er Jahre galt eine reine Abbildung der Wertschöpfungstätigkeit in Informationssystemen innerhalb des geplanten Budget- und Zeitrahmens bereits als erfolgreiche Projektumsetzung. Mit dem Aufkommen von Business Process Reengineering [1] und organisationaler Transformation getrieben durch Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nahmen diese Vorhaben jedoch neue Dimensionen an [2]. Die rasante Entwicklung von IKT eröffnete Organisationen eine zunehmende Anzahl an Möglichkeiten – von der Automation von Prozessaktivitäten bis hin zur kompletten Veränderung der Wertschöpfungstätigkeit. Auf diese Weise rückten IKT zunehmend ins Spannungsfeld von organisationalen Veränderungen, in dem einerseits der tägliche Betrieb sichergestellt und ...
ERP as a Service

ERP as a Service

Potenziale und Hemmnisse
Dieser Beitrag vermittelt Anwendern ein klares Bild von ERPaaS-Diensten, zeigt ungenutzte Potenziale auf und analysiert das aktuelle Cloud-Angebot hinsichtlich des fehlenden Durchbruches von ERPaaS-Diensten. Die von einer Cloud erbrachten Leistungen umfassen verschiedene Architekturebenen – von Softwarediensten für (End-) Anwender (SaaS) über Plattformdienste für Entwicklung und Betrieb (Platform as a Service, PaaS) bis hin zur Bereitstellung grundlegender IT-Infrastrukturdienste (Infrstructure as a Service, IaaS). ERP as a Service (ERPaaS) ist eine Ausprägung von Software as a Service (SaaS). Im gesamten Marktvolumen von Cloud Computing in Deutschland ist ein sehr deutlicher Vorsprung von SaaS-Dienstleistungen, gegenüber PaaS- und IaaS-Dienstleistungen, oder auch Netzwerkinfrastrukturen zu erkennen [1]. SaaS wird als diejenige Ausprägung von Cloud Computing angesehen, die aktuell und zukünftig das größte Wachstum verzeichnet und verzeichnen wird [2]. Immer mehr ...
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