Nur wenn Arbeitsabläufe mit Soft- und Hardware reibungslos zusammenspielen, entsteht eine solide Datenbasis, mit der Unternehmen erfolgreich planen und wirtschaften können. IMI Z&J konsolidierte aus diesem Grund die IT-Landschaft und sprang über zwei Major Releases hinweg in die jüngste Version des vorhandenen ERP-Systems.
Jede Hochtemperaturarmatur, die IMI Z&J ausliefert, ist ein Einzelstück. Weltweit finden die Schwergewichte Abnehmer in der petrochemischen Industrie sowie in der Raffinerie-, Eisen- und Stahlindustrie. Planung, Produktion und Auslieferung der bis zu 60 Tonnen schweren Anlagen sind anspruchsvoll: So müssen z. B. durch lange Lieferzeiten verursachte Materialengpässe und Fremdvergaben ebenso wie die aufwendigen Transporte berücksichtigt werden. Daten präzise filtern, auswerten und analysieren zu können, ist hierfür die Basis. Doch genau hier hakte es an vielen Stellen, als Bernd Rüland 2018 die Leitung der IT-Abteilung übernahm.
Undokumentierte Insellösungen
So war die IT-Landschaft durch eine veraltete ERP-Version geprägt, flankiert von undokumentierten Insellösungen und manuellen Prozessen. Diese Konstellation hatte dazu geführt, dass zahlreiche Daten außerhalb des ERP-Systems weiterverarbeitet wurden, wodurch unterschiedlichste Bereiche nur mit großem Aufwand bedient werden konnten. Mit der Erkenntnis, dass die vorhandene ERP-Lösung PSIpenta von PSI Automotive & Industry (PSI) – richtig eingesetzt – in ihrer neuesten Version alles bietet, was IMI Z&J für effiziente Prozesse benötigt, entwickelte Rüland gemeinsam mit einem Key-User-Team eine Migrations- und Kommunikationsstrategie. Die Ziele: ERP-Prozessverständnis und Systemkompetenz aufbauen sowie durchgängige Abläufe schaffen – so nahe am Standard wie möglich.
Dauerhaft hohe Datenqualität
Eine große Hilfe bei der Überführung der zuvor über externe Programme oder manuell umgesetzten Arbeitsabläufe in den ERP-Standard waren vor allem die Best-Practice-Dokumentationen der PSI. Schrittweise beschreiben sie die Prozesse der unterschiedlichen Funktionsbereiche standardisiert und mithilfe von Bildern. Die intensive Stammdatenbereinigung sowie die Ausgestaltung effizienter Workflows waren weitere wichtige Stützpfeiler des Prozess-Redesigns sowie der erfolgreichen Migration und bilden die Basis für eine dauerhaft hohe Datenqualität.
Überzeugende Key User
Neben den neuen Strukturen und Prozessen sind es laut Rüland vor allem die Key User, die den Projekterfolg ermöglich(t)en: „Sie haben die notwendige hohe Akzeptanz geschaffen.“ Denn bei IMI Z&J vertreten sie nicht nur die Interessen ihrer jeweiligen Fachbereiche, gleichzeitig sind sie auch Spezialisten für die entsprechenden Funktionen im ERP-System und vor allem unermüdliche Botschafter des Projekts. Bis heute finden wöchentlich Treffen statt, in denen die Key User die aktuellen Strukturen und Arbeitsabläufe abteilungsübergreifend diskutieren und kontinuierlich verbessern helfen.
Eine solide Basis mit dem richtigen Partner
Mit dem Migrationsprojekt ist Rüland mehr als zufrieden. Seit dem Go-live hat es keinen einzigen Ausfall gegeben, Audits des Konzerns und der Wirtschaftsprüfer hat das System erfolgreich durchlaufen. Bernd Rülands Resümee: „Wir haben noch einiges aufzuholen. Mit der Migration auf die neueste PSIpenta-Version haben wir dafür eine solide Basis geschaffen und die Gewissheit, für die Zukunft den richtigen Partner an der Seite zu haben.“
Erfolgsfaktoren für die ERP-Migration
- Stammdatenbereinigung und Etablierung von Workflows zur Gewährleistung einer hohen Datenqualität
- Organisation und uneingeschränkte Unterstützung eines schlagkräftigen Key-User-Teams zur Etablierung fachübergreifender Denkprozesse und Arbeitsabläufe
- Konsequentes Projektmanagement
- Best-Practice-Dokumentation der ERP-Funktionsbereiche als wichtige Orientierung für das Systemdesign sowie darüber hinaus für Key User und KV-Prozesse
- Detaillierte System- und Integrationstests
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