Wie lange können bestimmte Nahrungsmittel aufbewahrt werden? Lässt sich die Freiheit von Allergenen und Pestiziden belegen? Und wie kann eine Massenproduktion wirtschaftlich realisiert werden? Fragen wie diese sind das Spezialgebiet des in Quakenbrück beheimateten DIL Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik e. V. Es unterstützt Lebensmittelfirmen bei der Entwicklung neuer Nahrungsmittel, inklusive der Planung und Fertigung der Sondermaschinen, die für deren Produktion benötigt werden.
Das starke Wachstum der vergangenen Jahre machte eine effizientere Planung, Fertigung und Kundenbetreuung unerlässlich. Im Mai 2020 startete das Unternehmen daher mit der Einführung von APplus 7.0 in seinem ausgekoppelten Maschinenbaubereich DIL Engineering mittels sogenannter „Fast Track Implementation“ (FTI). Dabei wird die Asseco-Lösung vollständig im Standard beim Kunden implementiert, wodurch eine deutliche Zeitersparnis erzielt werden konnte.
Seit dem Live-Start sorgt APplus für mehr Effizienz und umfassende Transparenz über den gesamten Lebenszyklus der gefertigten Sondermaschinen hinweg. So erhalten die Mitarbeiter anhand der Seriennummer nun unmittelbaren Zugriff auf alle Informationen wie etwa verbaute Komponenten, kundenspezifische Anpassungen oder durchgeführte Reparaturen.

Darüber hinaus wurde auch das bestehende PDM-System PRO.FILE gleich im ersten Schritt mit in die Asseco-Lösung eingebunden. Dadurch erhöhte sich der Zeitaufwand der APplus-Einführung zwar leicht, jedoch machte sich die Schnittstelle umfassend bezahlt: Während zentrale Stammdaten zu Teilestämmen und Stücklisten zuvor nur im PDM in einer strukturierten Weise vorlagen, werden heute unter anderem Artikelnummer, Teilenummer (PDM-Nummer), Bezeichnung, Maße sowie der Status abgeglichen und übertragen.
Auch die Lagerverwaltung wird durch APplus optimiert: Dabei stellt das ERP-System eine konkrete Datenbasis zur Verfügung und ermittelt, welches Material in der Praxis tatsächlich in welcher Menge gebraucht wird. Somit können Kapazitätspuffer genauer an den realen Bedarf angepasst und dadurch belegte Lagerfläche sowie gebundenes Kapital reduziert werden.
„Das übergeordnete Ziel der ERP-Einführung besteht für uns darin, unseren Kunden einen besseren Service bieten zu können“, erklärt Clemens Hollah, Geschäftsführer der DIL Engineering GmbH. „Wenn wir hierbei effizienter arbeiten können, sind wir in der Lage, mehr Kunden zu bedienen – und damit die Grundlage für zukünftiges Wachstum zu schaffen.“
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