Die durchgängige und am Software-Standard ausgerichtete Prozessabbildung waren bei der Afflerbach Bödenpresserei die Hauptgründe für die Implementierung des Branchensystems ams.erp. Weiterhin wichtig war für den Einzel- und Variantenfertiger der integrierte Produktkonfigurator.
Afflerbach zählt zu den weltweit führenden Herstellern von einteiligen, dickwandigen Behälterböden und Sonderpressteilen. Gemessen an der hohen Produktqualität und -vielfalt bewegte sich die interne Prozessorganisation irgendwann nicht mehr auf demselben Niveau. Dies lag in erster Linie an den Beschränkungen der damaligen ERP-Software, weswegen sich die Firmenleitung 2020 für einen Systemwechsel entschloss. Die Datendurchgängigkeit einer „All-in One“-Lösung sollte zu transparenteren Prozessen, schnelleren Reaktionszeiten und besserer Planbarkeit führen. Nach intensiver Recherche fiel die Wahl auf ams.erp mit seinem besonderen Zuschnitt auf die Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung.
Aufgrund ihrer Expertise im Umfeld der Losgröße 1+ konnten die ams-Mitarbeiter auf Basis der integrierten Funktionalitäten und Workflows der Software schnell Lösungswege für die Problemstellungen bei Afflerbach präsentierten. Das Know-how der Berater zeigte sich auch bei den veranschlagten Projektstunden für die Implementierung, die erheblich unter der der Mitbewerber lagen. Dies beruhte auf der Zusage, alle relevanten Prozesse im Softwarestandard abbilden zu können. „Wir wollten vermeiden, dass das jeweilige System erst in unserem laufenden Betrieb aufgebaut wird. Denn darin sahen wir die Gefahr einer zu starken Anpassung an unsere bestehenden Prozesse“, sagt der Projektleiter Stefan Reuter. Genau damit hatte man bei der Vorgänger-Software schlechte Erfahrungen gemacht, deren Wirkungsgrad infolge vieler Zusatzprogrammierungen gelitten hatte, was dem unternehmensweiten Datenfluss abträglich war. Mit ams.erp hingegen konnte dieser Datenfluss etabliert werden.
Konsequente Orientierung am ERP-Standard
Als eine der speziellen Standardfunktionalitäten für die Unikat- und Variantenfertigung ermöglicht es das sogenannte O-Teile-Management, Artikel auch ohne die sonst in ERP-Systemen obligatorischen Artikelnummern durch die Aufträge zu führen. Dadurch wird die arbeitsintensive Daueraufgabe der Artikelstammpflege erheblich reduziert.
Bis zu 250.000 Böden unterschiedlichster Größe und Varianz presst der Westerwälder Mittelständler pro Jahr. Um die projektbezogenen Anfragen digital abbilden und schnellstmöglich verbindliche Angebote unterbreiten zu können, kommt der in ams.erp integrierte Produktkonfigurator zum Einsatz – ein Muss-Kriterium bei der ERP-Auswahl. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem limitierten Konfigurator der Altsoftware wussten die Verantwortlichen, welche Funktionalitäten sie benötigten. Sie erkannten rasch, dass ams.erp im Vergleich zu den anderen angebotenen Systemen den besten Weg der Produktkonfiguration bereithielt:
Die Vertriebsmitarbeiter legen die Angebotspositionen an und gelangen über die sich daraus ergebende Stammstückliste in eine Maske, in der sie das jeweilige Produkt anhand seiner Merkmale (Form, Dicke, Durchmesser, Material) beschreiben. Daraus generiert der Konfigurator automatisch eine Produktbezeichnung und einen Produkttext. Gleichzeitig werden die Angebots- und Auftragsstücklisten erstellt. Aus den Angebotsstücklisten wiederum ergeben sich die Arbeitspläne mit sämtlichen Arbeitsgängen inklusive der prognostizierten Fertigungszeiten. Dieser komplett digitalisierte Prozess steht beispielhaft für den unternehmensweiten Transparenz- und Schnelligkeitsgewinn dank durchgängiger Daten.
ams.Solution AG
www.ams-erp.com
Tel.: +49 21 31 40 66 9-0
info@ams-erp.com
Ein Unternehmen der ams.Group
Mehr erfahren über